Universales Heil als Erfüllung : Die Ausweitung des Heils auf die Völker im Matthäusevangelium als Etappe in der Heilsgeschichte Israels (Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament)

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Universales Heil als Erfüllung : Die Ausweitung des Heils auf die Völker im Matthäusevangelium als Etappe in der Heilsgeschichte Israels (Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783525502839

Description

In dieser Studie zeigt Julia Zeilmann, dass das Matthäusevangelium die Ausweitung des Heils auf "alle Völker" im Zuge des Auftretens Jesu als die Erfüllung alttestamentlicher Verheißungen Gottes an Israel versteht: Das Heil wird von Israel aus alle Völker erreichen. Jesus ruft Israel in seine Rolle als Licht der Welt. Obwohl die Mehrheit in Israel diese Rolle nicht annimmt, vertritt das Matthäusevangelium nicht die Meinung, dass Israel verworfen wird, sondern differenziert innerhalb Israels nach dem Kriterium der Annahme oder Ablehnung Jesu. Dieses Kriterium ermöglicht den Gedanken, dass Israeliten und Menschen aus anderen Völkern gleichermaßen zum Heil kommen können, indem sie Jesus annehmen und die Tora in Jesu Auslegung halten, da nicht die ethnische Herkunft entscheidet, wer zum Gottesvolk gehört, sondern das Verhalten. "Machet zu Jüngern alle Völker" (Mt 28,19) In dieser Studie vertritt Julia Zeilmann die These, dass sich im Matthäusevangelium mit Jesu Wirken erfüllt, was Gott Israel verheißen hat: Im Zuge der endzeitlichen Zuwendung Gottes zu Israel, die das Matthäusevangelium mit Jesu Auftreten als gekommen ansieht, erreicht das Heil alle Völker. Im Hintergrund stehen dabei universal ausgerichtete Verheißungen wie Gen 12,3; Jes 56; 66. Jesus ruft Israel in seine Rolle als Licht der Welt (vgl. Mt 5,14). Obwohl die Mehrheit in Israel diese Rolle nicht annimmt, vertritt das Matthäusevangelium nicht die Meinung, dass Israel verworfen wird und das Heil anstelle Israels den nichtisraelitischen Völkern zukommt, sondern differenziert innerhalb Israels nach dem Kriterium der Annahme oder Ablehnung Jesu. Dieses Kriterium ermöglicht den Gedanken, dass Israeliten und Menschen aus anderen Völkern gleichermaßen zum Heil kommen können, indem sie Jesus annehmen und die Tora in Jesu Auslegung halten, da nicht die ethnische Herkunft entscheidet, wer zum Gottesvolk gehört, sondern das Verhalten. Julia Zeilmann ist Pfarrerin im Probedienst in der Kirchengemeinde St. Michael in Fürth. David du Toit ist Professor für Neues Testament (Literatur und Geschichte des Urchristentums) an der FAU Erlangen-Nürnberg. Martin Leuenberger ist Professor für Altes Testament an der Universität Tübingen.

Dr. Johannes Schnocks ist Professor für Zeit- und Religionsgeschichte des Alten Testaments an der Universität Münster (oder: an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster).
Dr. Johannes Schnocks is Professor for History and Religion of the Old Testament at the University of Muenster.

Michael Tilly ist Professor für Neues Testament und Antikes Judentum an der Eberhard Karls Universität in Tübingen.


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