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Description
Einträge in Wörterbüchern reichen oft nicht aus, um die Bedeutung eines bibelhebräischen Lexems zu ermitteln. Direkte Wortentsprechungen beinhalten die Gefahr, dass Konzepte, die dem Inhalt der Texte fremd sind, in sie eingetragen werden. Exemplarisch wird das anhand von Lexemen der Wurzeln ___, ___, ___ und ___ gezeigt, die eine hohe theologische Relevanz aufweisen.Die Methodik der Studie beruht auf der kognitiven Linguistik. Insbesondere die Frame-Semantik berücksichtigt enzyklopädische Informationen aus der Lebenswelt der Sprachbenutzer, die bei der Verwendung eines Lexems vorausgesetzt werden.Die von Carsten Ziegert entwickelte Methodik resoniert mit der in der Dogmatik diskutierten Frage nach der Beschreibbarkeit Gottes. Zur Beschreibbarkeit Gottes Einträge in Wörterbüchern reichen oft nicht aus, um die Bedeutung eines bibelhebräischen Lexems zu ermitteln. Direkte Wortentsprechungen beinhalten die Gefahr, dass Konzepte, die dem Inhalt der Texte fremd sind, in sie eingetragen werden. Exemplarisch wird das anhand von Lexemen der Wurzeln ___, ___, ___ und ___ gezeigt, die in der "Gnadenformel" (Ex 34,6) verwendet werden und eine hohe theologische Relevanz aufweisen.Die Methodik der Studie beruht auf der kognitiven Linguistik. Insbesondere die Frame-Semantik berücksichtigt enzyklopädische Informationen aus der Lebenswelt der Sprachbenutzer, die bei der Verwendung eines Lexems vorausgesetzt werden.Die von Carsten Ziegert entwickelte und auf die genannten Lexeme angewandte Methodik resoniert mit der in der Dogmatik diskutierten Frage nach der Beschreibbarkeit Gottes. Als Ergänzung zu einer Beschreibung Gottes durch abstrakte Begriffe können bildhafte Darstellungen prototypischer Lebenssituationen dienen, die durch Frames repräsentiert werden. Carsten Ziegert ist Professor für Altes Testament an der FTH Gießen. David du Toit ist Professor für Neues Testament (Literatur und Geschichte des Urchristentums) an der FAU Erlangen-Nürnberg. Martin Leuenberger ist Professor für Altes Testament an der Universität Tübingen.
Dr. Johannes Schnocks ist Professor für Zeit- und Religionsgeschichte des Alten Testaments an der Universität Münster (oder: an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster).
Dr. Johannes Schnocks is Professor for History and Religion of the Old Testament at the University of Muenster.
Michael Tilly ist Professor für Neues Testament und Antikes Judentum an der Eberhard Karls Universität in Tübingen.



