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Description
Vor fünfzehn Jahren wurde der Predigt Slam an der Universität Marburg ins Leben gerufen. Seither hat sich dieses Format auf Kirchentagen, in Gemeinden und Gottesdienstinstituten etabliert. Die Begeisterung für performative Wortkunst ist ungebrochen. Trotz globaler Krisen lebt das gesprochene Wort weiter. Kraftvoll, aufrüttelnd, lebendig. Denn es vermag, was nur Sprache kann: Trost spenden, Hoffnung wecken, Auferweckungsenergie schenken - mitten in dunklen Zeiten.Jonah Klee untersucht das Phänomen des Predigt Slams und analysiert zwölf ausgewählte Slam Predigten aus den Jahren 2013 bis 2023 mithilfe einer "literarischen Hermeneutik" hinsichtlich ihrer Theologie, Ästhetik und Wirkung, wobei Theologie, Literaturwissenschaft und Sozialforschung interdisziplinär verschränkt werden. Wortakrobat:innen Gottes Jonah Klee untersucht das Phänomen des Predigt Slams, der 2010 an der Theologischen Fakultät Marburg aus dem Poetry Slam entstand und seitdem als Workshop- und Veranstaltungsformat in Deutschland etabliert ist. Es werden zwölf ausgewählte Slam Predigten aus den Jahren 2013 bis 2023 mithilfe einer "literarischen Hermeneutik" hinsichtlich ihrer Theologie, Ästhetik und Wirkung analysiert, wobei Theologie, Literaturwissenschaft und Sozialforschung interdisziplinär verschränkt werden. Durch die Analyse der Slam Predigten zeigt sich, dass es sich um religiöse Literatur handelt, die sich zwischen Predigt und Poesie bewegt. Die Slam Predigten sind das Ergebnis eines wettbewerbsorientierten Schreibens: ihrem Gehalt nach sind sie Predigt, ihrer Gestalt nach Slam Poetry. Die Predigenden treten während des kompetitiven "Live-Events" durch ihre Performance in Interaktion mit einem unterhaltungsbedürftigen Publikum, wobei Authentizitätsstrategien einfließen können. Sie stellen dabei ihr eigenes "Ich" den Zuhörenden exemplarisch zur Verfügung, sodass das gesprochene Wort als "viva vox evangelii" unter Bezugnahme auf die biblische Heilsgeschichte im jeweiligen Welt- und Erfahrungshorizont immer wieder neu zur Aufführung kommt. Alexander Deeg, geb. 1972, Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig und Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der VELKD. Pfarrer der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. Von 2000 bis 2009 Assistent im Fach Praktische Theologie am Lehrstuhl von Martin Nicol. Gemeinsame Weiterarbeit an der Dramaturgischen Homiletik. 2005 Promotion mit einer Arbeit zur Predigt im jüdisch-christlichen Dialog. 2011 Habilitation mit fundamentalliturgischen Überlegungen zum evangelischen Gottesdienst. 2009 bis 2011 Leiter des Zentrums für evangelische Predigtkultur der EKD. Seit 2011 Lehrstuhl für Praktische Theologie in Leipzig. Vorsitzender des Liturgischen Ausschusses der VELKD. International Secretary der Societas Homiletica. Schriftleiter der Göttinger Predigtmeditationen. Dr. Erich Garhammer ist Professor für Pastoraltheologie an der Universität Würzburg. Dr. Benedikt Kranemann ist Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt und Leiter des Theologischen Forschungskollegs an der Universität Erfurt.
Michael Meyer-Blanck ist emeritierter Professor für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.



