Die DDR im Blick der Stasi 1984 : Die geheimen Berichte an die SED-Führung (Die DDR im Blick der Stasi)

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Die DDR im Blick der Stasi 1984 : Die geheimen Berichte an die SED-Führung (Die DDR im Blick der Stasi)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783525375181

Description

1984: Die DDR wird 35 Jahre alt, aber die Feststimmung ist getrübt - immer mehr Menschen wollen das Land verlassen. Die westdeutschen Vertretungen in Ostberlin und Prag werden von DDR-Bürgern belagert. Auch außenpolitisch steht die SED unter Druck. Sie ist auf gute Beziehungen und vor allem Geld aus dem Westen angewiesen. Doch die Moskauer Führung, die sich durch den Boykott der Olympischen Spiele in Los Angeles weiter international isoliert, drängt auch die SED zu einer stärkeren Abgrenzung gegenüber der Bundesrepublik. Darüber hinaus hatte die Stasi der Parteiführung kaum Erfreuliches zu berichten: Die Modernisierung der Autoindustrie strauchelt, die Frauen-, Friedens- und Umweltgruppen vernetzen sich und Punk-Bands begeistern Jugendliche, jedoch nicht für den Sozialismus. Mit QR-Code, der Zugang auf alle Dokumente des Jahrgangs 1984 ermöglicht. 1984: Die DDR wird 35 Jahre alt, aber die Feststimmung ist getrübt - immer mehr Menschen wollen das Land verlassen. Die SED lässt zwar Anfang des Jahres mehr als 20 000 Menschen in den Westen ausreisen. Doch die Lage bleibt angespannt. Wie auch die Stasi berichtet, bleibt der Druck auf die Mauer hoch. Die westdeutschen Vertretungen in Ostberlin und Prag werden von DDR-Bürgern belagert und schließlich wegen Überfüllung geschlossen. Auch außenpolitisch steht die SED unter Druck. Sie ist auf gute Beziehungen und vor allem Geld aus dem Westen angewiesen. Doch die Moskauer Führung, die sich durch den Boykott der Olympischen Spiele in Los Angeles weiter international isoliert, drängt auch die SED zu einer stärkeren Abgrenzung gegenüber der Bundesrepublik. Parteichef Erich Honecker muss schließlich seine lang geplante Reise nach Bonn absagen. Darüber hinaus hatte die Stasi der Parteiführung kaum Erfreuliches zu berichten: Die Modernisierung der Autoindustrie strauchelt, die Frauen-, Friedens- und Umweltgruppen vernetzen sich, in den evangelischen Kirchen wird die Lage im Land kritisch diskutiert und Punk-Bands begeistern Jugendliche, jedoch nicht für den Sozialismus. Dr. Martin Stief ist Projektleiter in der Abteilung Vermittlung und Forschung des Stasi-Unterlagen-Archivs im Bundesarchiv.

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