Queere Bildungsgeschichten als Konfliktgeschichten : Bewegungen, Politik und Pädagogik in der Bundesrepublik Deutschland 1971-2016 (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft)

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Queere Bildungsgeschichten als Konfliktgeschichten : Bewegungen, Politik und Pädagogik in der Bundesrepublik Deutschland 1971-2016 (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783525311813

Description

Queere Bildung war bereits seit ihren Anfängen in den 1970er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland umstritten, scheint sich aber inzwischen bundesweit etabliert zu haben. In dieser Studie setzt sich Merlin Sophie Engel damit auseinander, wie Gruppen der LSBTIQ*-Bewegungen zwischen 1971 und 2016 zu dem historischen Wandel von Bildung zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt beitrugen. Untersucht werden dafür sieben zu queerer Bildungsarbeit und -politik aktive Gruppen - darunter die Homosexuelle Aktion Westberlin, mehrere lesbische oder schwule Gewerkschaftsgruppen und SCHLAU NRW. Die Studie zeigt auf, dass diese Gruppen eine zentrale Rolle in den fortlaufenden und vielfältigen Konflikten darüber einnahmen, ob und wie queere Menschen in den Schulen und im Unterricht sichtbar werden konnten. Umkämpfte Vielfalt: Die Geschichte queerer Bildung in der Bundesrepublik Queere Bildung zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt war bereits seit ihren Anfängen in den 1970er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland umstritten, scheint sich aber inzwischen bundesweit etabliert zu haben. In dieser Studie setzt sich Merlin Sophie Engel damit auseinander, wie Gruppen der LSBTIQ*-Bewegungen zwischen 1971 und 2016 zu dem historischen Wandel von Bildung zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland beitrugen. Untersucht werden dafür sieben zu queerer Bildungsarbeit und -politik aktive Gruppen aus den Bundesländern Berlin, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg - darunter die Homosexuelle Aktion Westberlin, mehrere lesbische oder schwule Gewerkschaftsgruppen und SCHLAU NRW. Diese Gruppen nahmen eine zentrale Rolle in den fortlaufenden und vielfältigen Konflikten darüber ein, ob und wie queere Menschen in den Schulen und im Unterricht sichtbar werden konnten. Beleuchtet werden dabei auch die Bedeutung von Recht, Geschlecht und Kollektivität für diese bundesrepublikanischen Bildungsgeschichten. Merlin Sophie Engel ist wissenschaftliche Mitarbeiter*in im DFG-Erkenntnistransferprojekt "Historisches Lernen durch Queere Geschichte" am Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin.

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