Künstlerarmut im geteilten Deutschland : Prekäre Arbeitsbedingungen zwischen Markt, Staat und Selbsthilfe (1945-1990) (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft)

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Künstlerarmut im geteilten Deutschland : Prekäre Arbeitsbedingungen zwischen Markt, Staat und Selbsthilfe (1945-1990) (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783525303870

Description

Was tun mit erfolglosen Künstlern? Die Studie untersucht, wie "Künstlerarmut" im geteilten Deutschland beseitigt werden sollte und wie dabei das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft imaginiert wurde. "Künstlerarmut" im geteilten Deutschland: Welche Verantwortung hat eine Gesellschaft für erfolglose Künstler? Welche Verantwortung hat eine Gesellschaft für erfolglose Künstler:innen, die von ihrer Kunst nicht leben können? Die Studie untersucht die historischen Antworten auf diese Frage im geteilten Deutschland. Dabei ging es auch um die Transformation des bürgerlichen Kunstbetriebs und das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft.Die häufig prekären Arbeits- und Lebensbedingungen bildender Künstler:innen hatten sich schon im 19. Jahrhundert im Topos des "brotlosen Künstlers" verfestigt. Nach 1945 wetteiferten Akteure des Kunstbetriebs in beiden deutschen Staaten darum, die soziale Lage bildender Künstler:innen unter den Vorzeichen von demokratischer Marktwirtschaft bzw. sozialistischer Planwirtschaft zu verbessern. Dabei stritten sie über die Bewertung, Ursachen und Lösung der weit verbreiteten "Künstlerarmut": War sie Ergebnis einer notwendigen Qualitätsauslese, eines dysfunktionalen Kunstmarkts oder eines kunstfeindlichen Publikums? Norma Ladewig zeichnet die historischen Deutungen und Lösungsversuche in Bundesrepublik und DDR sowie die Entstehung der gegenwärtigen künstlersozialpolitischen Konstellation in Deutschland nach. In den 1970er Jahren zeigte sich dabei eine besonders kritische Auseinandersetzung mit den bürgerlichen Kunstinstitutionen, Werten und Rollenmodellen. Norma Ladewig, M.A., ist seit 2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 1512 "Intervenierende Künste", bis 2026 im Teilprojekt A05 "Gegenöffentlichkeiten? Zur gesellschaftspolitischen Verortung intervenierender Künste im postideologischen Zeitalter (1970-2010)" unter der Leitung von Prof. Dr. Paul Nolte an der Freien Universität Berlin.

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