Der blutige Mittwoch in Olkusz : Vergessen und Erinnern im städtischen Nachkriegspolen (hefez)

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Der blutige Mittwoch in Olkusz : Vergessen und Erinnern im städtischen Nachkriegspolen (hefez)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783525303801

Description

Jahrhundertelang existierte in der polnischen Kleinstadt Olkusz eine große jüdische Gemeinde, bis sie im Holocaust nahezu ausgelöscht wurde. Yechiel Weizman folgt den Leerstellen dieses Lebens und zeigt, dass die Erinnerung trotz Vernichtung, Ausradierung, Schweigen und Verdrängung lebendig bleibt - in verlassenen Häusern, auf Friedhöfen, in Synagogen, auf Gedenktafeln und in Debatten über Eigentum und Erbe. Sein mikrohistorischer Ansatz öffnet den Blick dafür, wie sich städtischer Alltag und Topografie in Polen im Spannungsfeld von staatlicher Erinnerungspolitik, Verhandlungen um jüdisches Eigentum und Holocaustgedenken veränderten und wie die Konfrontation mit den bleibenden Spuren jüdischen Lebens stetig zur intensiven Auseinandersetzung mit Gewalt, Verantwortung, Schuld und Moral führt. Mikrostudie über das Fortwirken des Holocaust im Spannungsfeld Gedächtnis, Eigentum und Erinnerungspolitik Die Studie untersucht das Fortwirken des Holocaust im Spannungsfeld von Gedächtnis, Eigentum und Erinnerungspolitik: Jahrhundertelang existierte in der polnischen Kleinstadt Olkusz eine große jüdische Gemeinde, bis sie im Holocaust nahezu vollständig ausgelöscht wurde. Yechiel Weizman folgt in seinem Buch den von ihr hinterlassenen, sichtbaren Leerstellen bis in die feinsten Verästelungen und zeigt, dass die Erinnerung trotz Vernichtung, Ausradierung, nachfolgendem Schweigen und Verdrängung lebendig bleibt - in verlassenen Häusern, auf Friedhöfen, in Synagogen, auf Gedenktafeln und nicht zuletzt in Debatten über Eigentum und Erbe. Mit einem mikrohistorischen Ansatz öffnet der Autor so den Blick für die großen Themen des 20. Jahrhunderts. Am Beispiel einer Stadt zeigt er, wie sich städtischer Alltag und Topografie in Polen im Spannungsfeld von staatlicher Erinnerungspolitik, Verhandlungen um jüdisches Eigentum und Holocaustgedenken während des Kalten Kriegs und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs immer wieder veränderten und wie die Konfrontation mit den bleibenden Spuren jüdischen Lebens stetig zur intensiven Auseinandersetzung mit Gewalt, Verantwortung, Schuld und Moral führt. Dr. Yechiel Weizman ist Historiker und lehrt am Department of Jewish History and Contemporary Jewry der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan. Yfaat Weiss ist Professorin für Jüdische Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem, steht dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow vor und ist Professorin für Neuere, insbesondere jüdische Geschichte, an der Universität Leipzig.