Das unersättliche Selbst : Phänomenologie des Narzissmus | Sachbuchbestenliste DIE ZEIT, ZDF, DLF | Psychologie des Narzissmus als Symptom unserer Zeit

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783518588475

Description

Narzissmus ist allgegenwärtig - als Modewort, moralischer Vorwurf, Gesellschaftsdiagnose oder klinischer Befund. Doch was verbirgt sich dahinter? Und warum sind narzisstische Menschen nicht zufriedenzustellen - unersättlich? Thomas Arnold und Thomas Fuchs entwerfen in ihrem grundlegenden Buch eine neue, phänomenologisch-existenziale Sicht des Narzissmus. Das narzisstische Selbst- und Weltverhältnis erweist sich hier als Ausdruck einer existenziellen Leere: eines leiblich gespürten Mangels an Selbstwert, der durch äußere Bestätigung, Attraktivität oder Macht nie dauerhaft gestillt werden kann.

Zugleich ist der Narzissmus ein Spiegel der spätmodernen Seele, und gerade in einer Kultur der Individualisierung - von Social Media bis Therapie, von Echo bis Instagram - gilt es zu verstehen, warum Bestätigung von außen niemals satt macht. Arnold und Fuchs führen philosophische, soziologische, psychologische und psychodynamische Erkenntnisse zusammen, um zu einem tieferen Verständnis für die Strukturen narzisstischer Subjektivität in Individuum und Gesellschaft zu gelangen. Gibt es auch gesunden Narzissmus? Wieso sind echte Begegnungen für Narzissten so schwierig? Und was haben Virtualität, Verschwörungstheorien und extreme Politik mit Narzissmus zu tun? Ein hochaktuelles Buch, das uns den Spiegel vorhält.

Thomas Arnold ist Akademischer Rat am Philosophischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Thomas Fuchs ist Karl-Jaspers-Professor für Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Für sein Werk wurde er u. a. mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet.

»In ihrer brillanten, hochaktuellen Analyse verweben Arnold und Fuchs Husserls Leibphänomenologie mit soziologischen Ansätzen und Konzepten aus der Psychoanalyse, um Narzissmus als Spiegel der individualisierten Spätmoderne zu zeichnen.« Helene Röhnsch Frankfurter Allgemeine Zeitung 20260316

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