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Description
Vor fünfzig Jahren verfällt William Finnegan dem Surfen. Damals verschafft es ihm Respekt, dann jagt es ihn raus in die Welt - Samoa, Indonesien, Australien, Südafrika -, als Familienvater mit Job beim New Yorker dient es der Flucht vor dem Alltag ... Barbarentage erzählt die Geschichte dieser lebenslangen Leidenschaft, sie handelt vom Fernweh, von wahren Abenteuern und den Versuchen, trotz allem ein Träumer zu bleiben. Ein Buch wie das Meer, atemberaubend schön.
1 Am Diamond Head. Honolulu, 1966 -19672 Riech mal, das Meer. Kalifornien, ca. 1956 -1965
3 Der Schock des Neuen. Kalifornien, 1968
4 'Scuse me while I kiss the sky. Maui, 1971
5 Die Suche. Südpazifik, 1978
6 Das glückliche Land. Australien, 1978 -1979
7 Entscheidung für »Ethiopia«. Asien und Afrika, 1979-1981
8 Gegen den Verfall. San Francisco, 1983 -1986
9 Basso Profondo. Madeira, 1994-2003
10 Wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres. New York City, 2002-2015
Glossar typischer Surf-Begriffe
William Finnegan, geboren 1952, arbeitet seit 1987 als Journalist für den New Yorker. Er schrieb vielbeachtete Reportagen über den Bürgerkrieg im Sudan, das Apartheidsregime in Südafrika und Neonazis in Kalifornien und arbeitete als Kriegsreporter. Finnegan surft seit seinem elften Lebensjahr, mit Barbarentage gewann er 2016 den Pulitzer-Preis in der Kategorie »Autobiografie«.
Tanja Handels lebt und arbeitet in München, wo sie vor allem zeitgenössische Literatur aus Großbritannien und den USA übersetzt, beispielsweise Werke von Zadie Smith, Bernardine Evaristo, Toni Morrison, Carson McCullers, Niall Williams und Nicole Flattery. Außerdem unterrichtet sie angehende Literaturübersetzende an verschiedenen Universitäten und ist Vorsitzende des Münchner Übersetzer-Forums. 2019 wurde sie mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet, 2025 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Preis. »Sommer das ist - Lesen und Surfen. Das vollkommene Glück am Meer. Und dann gibt es dieses traumhaft schöne, silbern-blaue Buch, Barbarentage von William Finnegan, das beides vereint. In dem man lesend surfen kann und das Glück finden, das scheinbar ewig währt.« Volker Weidermann Was wir lesen-Newsletter der ZEIT 20250808


