Gegen die Welt : Nationalismus und Abschottung in der Zwischenkriegszeit | Wie die Globalisierung Anfang des 20. Jahrhunderts scheiterte - und warum uns das eine Warnung sein sollte

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Gegen die Welt : Nationalismus und Abschottung in der Zwischenkriegszeit | Wie die Globalisierung Anfang des 20. Jahrhunderts scheiterte - und warum uns das eine Warnung sein sollte

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783518431801

Description

Mit Gegen die Welt legt die US-amerikanische Historikerin Tara Zahra eine fantastisch geschriebene Geschichte des antiglobalistischen, antiinternationalistischen Denkens und Handelns in der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg vor. Sie zeigt, wie ein Gemisch aus Nationalismus, Protektionismus und Fremdenfeindlichkeit rund um den Globus die Politik und das Denken eroberte. Ihr ebenso packendes wie bedrückendes Porträt einer Welt im Moment ihres Auseinanderbrechens ist auch eine Warnung: Die Ordnung, die wir für selbstverständlich erachten, kann brüchig sein.

Schon während der ersten Welle der Globalisierung bildeten sich gefährliche Unterströmungen. Migration und ökonomische Verflechtung lösten Ressentiments und Existenzängste aus. Nationalismus und Abschottung wurden zum Mantra zahlreicher Politiker. Mit dem Ersten Weltkrieg und der Spanischen Grippe kam die erste Welle der Globalisierung vorerst zu einem Ende. Die Parallelen zur heutigen Zeit sind mit Händen zu greifen: Die Pandemie, die Verwerfungen in der Weltwirtschaft, die Rhetorik des »Take back control« - es scheint, als sei das frühe 20. Jahrhundert zu unserer Gegenwart geworden.

»Eine wunderbar geschriebene, fesselnde Geschichte darüber, wie die Globalisierung in der Vergangenheit gescheitert ist, und ein warnendes Beispiel für die Gegenwart. Zahras Rechercheleistung ist hervorragend, ihre Figuren sind unvergesslich.« Lea Ypi

Einleitung
Eine gemeinsame Welt?
Der Sieg steht unmittelbar bevor
Budapest 1913
Ein Ausweg
Deraschnja und New York 1913
Wir bringen Frieden
Hoboken 1915
Die Hungeroffensive
Wien und Budapest 1917
Eine Welt für sich
Krankheit bindet die Menschheit zusammen
New York 1918
Amputiert und verarmt
Paris 1919
Die Sieger haben keines ihrer Versprechen gehalten
Fiume 1919
Zunder für den bolschewistischen Funken
Budapest und München 1919
Keine Maroni ohne Visum
Salzburg 1922
Verteidigung des Amerikanismus
Ellis Island 1924
Die Welt in Unruhe
Kolonien im Mutterland
Wien 1926
Mit einem Fuß auf dem Land
Iron Mountain 1931
Freiheit durch das Spinnrad
Lancashire 1931
Die Luft ist unser Meer
Zlín 1931
Einheimische Nahrungsmittel
Littoria 1932
Ökonomisches Appeasement
London und Genf 1933
Raumpolitisch Luft haben
Goslar 1936
Schluss Ein neues Zeitalter weltweiter Zusammenarbeit
New York 1939 Tara Zahra, geboren 1976, ist Professorin für Osteuropäische Geschichte an der University of Chicago. Sie ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem George Louis Beer Prize der American Historical Association. Michael Bischoff, geboren 1949, studierte Mathematik und Soziologie und war Wissenschaftslektor im Suhrkamp Verlag. Seit 1977 übersetzt er Literatur aus dem Französischen und Englischen, u.a. von Émile Durkheim, Michel Foucault, Isaiah Berlin und Richard Sennett. »Im Buch ... Gegen die Welt kann man einmal mehr sehen, wie eine veränderte Gegenwart den Blick auf Vergangenes verändert.« der Freitag 20240727

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