Zwischen Globalismus und Demokratie : Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus (2. Aufl.)

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Zwischen Globalismus und Demokratie : Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus (2. Aufl.)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783518429686

Description

»Wolfgang Streeck ist der Polanyi unserer Zeit.« Perry Anderson

In der Hochphase des Neoliberalismus galt die Globalisierung als unvermeidlich und die umverteilende Demokratie als überholt. Wachsender Wohlstand für alle war das Versprechen, wachsende Unfähigkeit, die kapitalistische Ungleichheitsmaschine zu bändigen, ist das Ergebnis. Taumelnde Volksparteien, schrumpfende Gewerkschaften sowie grassierende Zweifel an der Leistungsfähigkeit demokratischer Institutionen sind die eine Folge dieser Entwicklung. Die andere sind Bewegungen wie die »Gelbwesten« sowie neue Parteien an den Rändern des politischen Spektrums. Längst hat in vielen Ländern ein Tauziehen um die politische Ordnung begonnen, das die Gesellschaften zu zerreißen droht.
Angesichts dieser Situation ist die Zeit reif für eine grundlegende Entscheidung, sagt Wolfgang Streeck in seinem fulminanten neuen Buch. Soll es mit dem Umbau des Staatensystems weitergehen wie gehabt, das heißt in Richtung einer noch stärkeren überstaatlichen Zentralisierung? Oder wäre der Weg in eine moderne, auf friedliche Kooperation ausgerichtete »Kleinstaaterei« die bessere Lösung? Mit dem Ziel einer Neubegründung demokratischer Politik vor Augen fällt sein Votum eindeutig aus: für den zweiten Weg, auch und gerade in Europa. Denn schon die EU, wie wir sie kennen, ist Streeck zufolge nicht demokratisierbar.

Vorwort
Einleitung: Steckengeblieben: Zwischen Globalismus und Demokratie
Politische Form, ökonomisches Interesse: Ein Wechselverhältnis
Wie weiter? Ein Tauziehen
Globalismus von links
Kultur gegen Unkultur
Demokratie als entproletarisiertes Wertesystem
Wirtschaftskrise, Staatensysteme
Größenwahn?
Zerlegte Komplexität
I. Kapitalistische Wirtschaft, demokratische Politik: Die doppelte Krise des Neoliberalismus
Stagnation
Keynes aus der Asche?
Schulden ohne Reue?
Ratlos
Aussichtslos: Kapitalismus ohne Jenseits
Staaten zwischen Demokratie und Globalismus
Globalisierung gegen Demokratie
Demokratie gegen Globalisierung
Europa als Kampfzone und Sehnsuchtsort
Deutschland: »Europa« als Zivilreligion
Eurokitsch
Steckengeblieben
II. Staaten und Staatensysteme: Integration und Differenzierung
Gibbon: Einheit oder Vielfalt?
Das Staatensystem: Eine Vermessung
Metamorphosen des Nationalstaats
Staatlichkeit und der konstitutive Partikularismus menschlicher Vergesellschaftung
Exkurs I : Schottland und Katalonien
Exkurs II : Deutschland zum Vergleich
Polanyi: Das globale Staatensystem als Bedingung der Möglichkeit nationaler Demokratie
Das neoliberale Zwischenspiel
»Taking back control«
Konföderation oder Imperium?
Die Dimensionalität von Staaten und Staatensystemen und ihre politische Ökonomie
III. Durchbruch nach oben? Großstaaterei und ihre Grenzen
Widersprüche und Grenzen neoliberaler Globalisierungspolitik: Acht Thesen
Globalisierung, Hyperglobalisierung
Globale Marktwirtschaft, nationale Demokratie
Einheit von oben: Global governance
Global governance als technokratische Utopie
Noch ein Plan A
Global governance als liberales Imperium
Corona: Die (lange versteckten) Kosten der Globalisierung
Corona und die Finanzkrise des Staates: Eine Vermutung
Nach oben nicht weiter
IV. Europa: Gescheiterter Superstaat, scheiterndes Imperium
Die Europäische Union als zum Scheitern verurteiltes Imperium
Europa als Armeestaat?
Europäische Solidarität I : Konsolidierung
Europäische Solidarität II : Verschuldung
Get real!
V. Ausweg nach unten: Kleinstaaterei und ihre Möglichkeiten
Simon: Zerlegung von Komplexität
Keynes: Nationale Eigenständigkeit
Entglobalisierung und alternative Entwicklung
Globaler Polyzentrismus
Entflechtung: Corona und die Lieferketten
Der Keynes-Polanyi-Staat: National, souverän, demokratisch
Besser kleiner
»Wirtschaftspatriotismus«: Einmal Globalismus und zurück
Große Krise, kleine Staaten
Die Geldfrage
Demokratische Kleinstaaterei und globale Gemeinschaftsgüter
Kooperativ statt imperial: Aussicht auf eine neue internationale Ordnung
VI. Quintessenz Streeck, WolfgangWolfgang Streeck, geboren 1946, war bis 2014 Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Academia Europaea, Korrespondierendes Mitglied der British Academy sowie Honorary Fellow der Society for the Advancement of Socio-Economics. Sein Buch Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus war 2013 für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik nominiert und wurde bislang in 17 Sprachen übersetzt. »... Streecks neues Werk [hat] jenen Rang, der wie wenige Veröffentlichungen eine intensive Diskussion verdient.« Otfried Höffe Frankfurter Rundschau 20210808

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