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Description
(Text)
Mario Vargas Llosa gehört zu den frühen Lesern Onettis; bereits 1967 hat er emphatisch auf ihn als den "eigentlichen Meister" hingewiesen. Seine lebenslange Faszination hat er in diesem Essay mit der ihm eigenen Klarheit dargelegt, als Gang durch Leben und Werk des großen Autors aus Lateinamerika.Er schreibt über Onettis Erzählkosmos Santa María, sein Verhältnis zu Roberto Arlt, den Einfluß von Faulkner und Céline, die ambivalenten Bezüge zwischen der Literatur Borges' und Onettis. Vargas Llosa taucht ein in das Werk Onettis und zeigt, auf welch subtile und zugleich kraftvolle Weise dort die parallele Welt dargestellt wird, die die Menschen sich neben dem faktischen Leben schaffen.Seine Bewunderung resümiert Vargas Llosa so: "Das ist das Geheimnis des geglückten künstlerischen Werkes: Wir genießen: leidend, werden verführt und bezaubert, während es uns eintaucht in das Böse, das Grauen. Diese paradoxe Metamorphose ist den wahren Schöpfern vorbehalten, deren Werke sich über Zeit und Raum ihres Entstehens hinwegsetzen. Onetti war einer von ihnen."
(Table of content)
Eine Reise in die Imagination
Der Weg nach Santa Marïa
Ein fauler junger Träumer
Tiempo de Abrazar: Onetti und Roberto Arlt
Peterchen, der Wasserträger (1939-1941)
Niemandsland (1941)
Das erste Meisterwerk: Ein verwirklichter Traum (1941)
Für diese Nacht (1943)
Eduardo Mallea und Onetti
Zweites Meisterwerk: Willkommen, Bob
Das kurze Leben (1950)
Das Vorbild: William Faulkner
Onetti und Borges
Santa Marïa
Der wüste Stil
Die Spur eines »Verdammten«: Céline
Das so gefürchtete Inferno (1957)
Die Werft oder das Leben als »Unglück«
Onetti, die uruguayische Dekadenz und Lateinamerika
Der Mythos des Bordells: Leichensammler (1964)
Von der Fiktion zur rauhen Wirklichkeit
Wahnsinn und Fiktion
Onetti im Gefängnis
Santa Marïa unter dem Joch
Lassen wir den Wind sprechen (1979)
Magda (1987)
Wenn es nicht mehr wichtig ist (1993)
Unter dem Strich
Danksagung
Anmerkungen
(Review)
»Lateinamerika ist für europäische Leser selbst so etwas wie eine parallele Welt, die aber wirklich existiert. ... Vargas Llosa dekliniert dieses große Thema anhand der hierzulande immer noch zu entdeckenden Welt des Juan Carlos Onetti so virtuos, als wollte er uns in die große parallele Welt der Literatur für immer entführen.« Harald Loch Aachener Zeitung 20090725
(Author portrait)
Angelica Ammar, geboren 1972 in München, studierte Ethnologie und Romanistik in München, Madrid und Paris. Seit 2007 lebt sie in Barcelona und ist dort als Übersetzerin tätig.



