Sämtliche Werke in zwanzig Bänden : Sechzehnter Band: Träumen. Prosa aus der Bieler Zeit. 1913-1920 (3. Aufl.)

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Sämtliche Werke in zwanzig Bänden : Sechzehnter Band: Träumen. Prosa aus der Bieler Zeit. 1913-1920 (3. Aufl.)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783518376164

Description

Der vorliegende Band vereinigt Walsers Prosadichtungen aus den Bieler Jahren 1913-1920, soweit er sie nicht selbst in Buchausgaben aufnehmen konnte. In Idyllen und Träumereien, sinnbildlichen Porträts und Geschichten, in einem Reigen von Erinnerungsstücken und in humoristischen sowohl wie ernsten Betrachtungen stellte Walser der traumatisierenden Zeiterfahrung seine andere Welt gegenüber: die Hoffnung auf Erlösung in der Natur, in der Besinnung auf das Kleine und Einfache und die Freude am kunstvoll-stilisierenden Spiel mit der Sprache.

KLEINER STREIFZUG
Kleiner Streifzug
Die Schäfchen
Frühling
Morgenstunde
Die Nacht
Auf der Terrasse
Im Wald
Am See
Die Stadt (II)
Das Frühjahr
Abendspaziergang
Die Kneipe
Abendgang
Weihnacht
Die Untergasse
Sonntag
Der Blumenstrauß
Das Theater, ein Traum (II)
Düren
Brief aus Biel
Die Straße (I)
Reiseerlebnis
Waldfest (I)
Eine Weihnachtsgeschichte
Sonntag auf dem Land
Der Leseabend
Schulbesuch
BILDER
Vier Bilder
I. Jesus
II. Der arme Mann
III. Möri
IV. Die Arbeiter
Das Kind (I)
Maler, Dichter und Sängerin
Sommernacht
Nachtstück
Der Feigling
Phantasieren
Träumen
Die Gesellschaft
Eisenbahnfahrt
Schloß Sutz
Die Kleinstadt
Die Dame (I)
Das Kinderspiel
Der Philosoph
Der Proletarier
Der Künstler
Ein Genie (II)
Das Diner
EINE VERFLIXTE GESCHICHTE
Zwei Frauen
Das Ehepaar
Rosa
Das Dokument
Der junge Handlungsreisende
Friseur Jünemann
Zwei Verbrecherstücke
Der Baron
Der Hauptmann
Sebastian (I)
Könnemann
Das Kind (II)
Pauli und Fluri
Der Handelsmann
Herr Krüger
Maler, Poet und Dame
Zwei Männer
Die Geschichte vom verlorenen Sohn
Martin Weibel
Der junge Dichter
Ein Dichter(I)
Ein Poet
Saul und David (I)
Saul und David (II)
Theseus
Odysseus
Herkules
Bildnis eines Mannes
Der Aviatiker
Brentano (II)
Olgas Erzählung
RÜCKBLICK
Die Hutchitti
Aus meiner Jugend
Das erste Gedicht
Die Gedichte (II)
Der Kamerad
Die Knaben
Porträt
München
Der Buchdeckel
Der Sekretär
Besetzt
Frau Bähni
Skizze (II)
Frau Scheer
Heimkehr im Schnee
Brief an ein Mädchen (I)
Freiburg
Schreiben an ein Mädchen
Moissi in Biel
Das letzte Prosastück
ASCHE, NADEL, BLESTIFT UND ZÜNDHÖLZCHEN
Reisekorb, Taschenuhr, Wasser und Kieselstein
Der Soldat
Etwas über den Soldaten
Beim Militär
Damenbildnis
Der Tanzsaal
Karls Ritterschlacht
Das Van Gogh-Bild
Der alte Brunnen
Haarschneiden
Nervös
Dichter
Der Höhlenmensch
Essen (II)
Grün (II)
Regen
Herbst (I)
Winter
DENKE DRAN
Der Jesuit
Traktat
Predigt
Notizen I-IV
Schneeglöckchen
Die deutsche Sprache
Liebe kleine Schwalbe
Freundschaftsbrief
Bleistiftnotiz
Tagebuchblatt (I)
Die Natur
Morgen und Abend
Die Blumen
ANHANG
Gestrichene Texte und Fragmente (1913/14)
Glückwunsch zum 25jährigen Erscheinen der Zeitschrift
Die Schweiz
Nachwort
Anmerkungen
Zeittafel Walser, RobertRobert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren. Er starb am 25. Dezember 1956 auf einem Spaziergang im Schnee. Heute ist Walser durch seine Romane, seine feuilletonistische Prosa, seine Gedichte und seine Dramolette als einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts anerkannt. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Banklehre und arbeitete als Commis in verschiedenen Banken und Versicherungen in Zürich. Seine ersten Gedichte, die 1898 erschienen, ließen ihn rasch zu einem Geheimtip werden und verschafften ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. Nach Erscheinen seines ersten Buches Fritz Kochers Aufsätze folgte er 1905 seinem Bruder Karl nach Berlin, der dort als Maler und Bühnenbildner den Durchbruch erzielt hatte. In rascher Folge publizierte Walser nun seine drei Romane Geschwister Tanner (1907), Der Gehülfe (1908) und Jakob von Gunten (1909). Infolge einer psychischen Krise geriet Walser Anfang 1929 gegen seinen Willen in die Psychiatrie, deren Rahmen er nie mehr verlassen konnte. 1933 von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, gab er das Schreiben vollständig auf und lebte dort noch 24 Jahre als vergessener anonymer Patient. Sein Werk erscheint seit 1978 im Suhrkamp Verlag, seit 2018 auch in der neuen kommentierten Berner Ausgabe.

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