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Description
(Text)
Ausgangspunkt dieser zum Standardwerk gewordenen Studie ist ein Kernbegriff der neuzeitlichen Wissenschaft. Objektivität, so zeigt sich, hat eine Geschichte, die voller Überraschungen steckt. Lorraine Daston und Peter Galison zeichnen sie nach, vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, und zeigen unter anderem, dass die Herausbildung eines solchen erkenntnistheoretischen Ideals mit alltäglichen Praktiken der Herstellung wissenschaftlicher Bilder einhergeht. Ihr opulent illustriertes Buch richtet sich an alle, die sich für den wissenschaftshistorisch wie wissenschaftstheoretisch zentralen Begriff der Objektivität interessieren - und dafür, was es heißt, mit wissenschaftlichem Blick auf die Welt zu schauen.
(Table of content)
PROLOG
Objektivität - ein Schock
ERSTES KAPITEL
Erkenntnistheorien des Auges
Blindsehen
Kollektive empirische Forschung
Objektivität ist etwas Neues
Geschichten des wissenschaftlichen Selbst
Epistemische Tugenden
Die These
Objektivität in Hemdsärmeln
ZWEITES KAPITEL
Naturwahrheit
Vor der Objektivität
Die Zähmung der Variabilität in der Natur
Die Idee in der Beobachtung
Sehen mit vier Augen
Zeichnen nach der Natur
Naturwahrheit nach der Objektivität
DRITTES KAPITEL
Mechanische Objektivität
Klarsehen
Photographie als Wissenschaft und als Kunst
Automatische Bilder und Blindsehen
Zeichnen gegen Photographieren
Selbstüberwachung
Ethik der Objektivität
VIERTES KAPITEL
Das wissenschaftliche Selbst
Warum Objektivität?
Das wissenschaftliche Subjekt
Kant unter den Wissenschaftlern
Wissenschaftliche Idealpersonen
Beobachtung und Aufmerksamkeit
Wissen und Wissende
FÜNFTES KAPITEL
Strukturelle Objektivität
Objektivität ohne Bilder
Die objektive Wissenschaft des Geistes
Das Wirkliche, das Objektive und das Mitteilbare
Die Farbe der Subjektivität
Was nicht einmal ein Gott sagen könnte
Träume von einer neutralen Sprache
Die kosmische Gemeinschaft
SECHSTES KAPITEL
Geschultes Urteil
Das Unbehagen an der mechanischen Reproduktion
Genauigkeit darf nicht der Objektivität geopfert werden
Die Urteilskunst
Die Praxis und das wissenschaftliche Selbst
SIEBTES KAPITEL
Von der Repräsentation zur Präsentation
Sehen ist Sein: Wahrheit, Objektivität und Urteil
Sehen ist Machen: Nanofaktur
Richtiges Abbilden
(Review)
»Für alle, die sich mit Wissen, Erkenntnis und Bildern befassen oder befassen wollen, ist dieses Buch Pflichtlektüre.« Süddeutsche Zeitung 20161205
(Author portrait)
Lorraine Daston, geboren 1951, war bis zu ihrer Emeritierung 2019 Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.



