Wir sind nie modern gewesen (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (8. Aufl.)

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Wir sind nie modern gewesen (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (8. Aufl.)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783518294611

Description

Am Beginn der modernen Naturwissenschaft steht die strikte Trennung von Natur und Gesellschaft, von "natürlichen" und "gesellschaftlichen" Instanzen. Bruno Latour optiert in seinem Klassiker der modernen Soziologie dafür, sich diese Trennung etwas genauer anzusehen. Seine These lautet: Je strikter und gründlicher diese Trennung in der Moderne vollzogen wurde, um so besser konnten sich zwischen den getrennten Bereichen "Quasiobjekte" ausbreiten, die sowohl natürlich als auch gesellschaftlich determiniert sind. Diese hybriden "Quasiobjekte", welche die Moderne ausgeblendet hat, gilt es anzuerkennen. Nur dann nämlich kann das zweifelhaft gewordene Credo der Moderne, daß ökonomische Rationalität, wissenschaftliche Wahrheit und Technik bereits Garanten eines sinnvollen Fortschritts sind, verabschiedet werden, ohne gleich in den Katzenjammer der Postmoderne zu verfallen. Krise
Die Hybriden breiten sich aus
Den gordischen Knoten neu knüpfen
Die Krise der Kritik
1989: Ein Jahr der Wunder
Was heißt modern sein?
Konstitution
Die Verfassung der Moderne
Boyle und seine Objekte
Hobbes und seine Subjekte
Die Vermittlung des Labors
Das Zeugnis nicht-menschlicher Wesen
Zwei Artefakte: Labor und Leviathan
Wissenschaftliche Repräsentation und politische Repräsentation
Die konstitutionellen Garantien der Moderne
Die vierte Garantie: der gesperrte Gott
Die Macht der modernen Kritik
Die Unbesiegbarkeit der Modernen
Was die Verfassung erhellt und was sie verdunkelt
Das Ende der Denunziation
Wir sind nie modern gewesen
Revolution
Die Modernen - Opfer ihres Erfolgs
Was ist ein Quasi-Objekt?
Philosophien, die den Abgrund überbrücken sollen
Das Ende der Enden
Semiotische Wenden
Wer hat das Sein vergessen?
Der Beginn der Vergangenheit
Das revolutionäre Wunder
Das Ende der überholten Vergangenheit
Sortieren, Auswahl und multiple Zeiten
Eine kopernikanische Gegenrevolution
Von den Zwischengliedern zu den Mittlern
Streitsache und Tatsache
Variable Ontologien
Die Verbindung der vier modernen Repertoires
Relativismus
Wie lässt sich die Asymmetrie beenden?
Das verallgemeinerte Symmetrieprinzip
Import und Export der beiden Großen Trennungen
Die Anthropologie kehrt aus den Tropen zurück
Es gibt keine Kulturen
Unterschiede der Größenordnung
Der Punkt des Archimedes
Absoluter Relativismus und relativistischer Relativismus
Kleine Irrtümer über die Entzauberung der Welt
Auch ein großes Netz bleibt in allen Punkten lokal
Der Leviathan ist ein Geflecht von Netzen
Die Lust an der Marginalität
Die schon begangenen Verbrechen nicht durch weitere überbieten
Transzendenzen im Überfluss
Neuverteilung
Die unmögliche Modernisierung
Abschluss Prüfungen
Der Humanismus neu verteilt
Die nichtmoderne Verfassung
Das Parlament der Dinge

Bruno Latour, geboren 1947 in Beaune, Burgund, Sohn einer Winzerfamilie. Studium der Philosophie und Anthropologie. Bruno Latour war Professor am Sciences Politiques Paris. Für sein umfangreiches Werk hat er zahlreiche Preise und Ehrungen erhalten, darunter den Siegfried Unseld Preis und den Holberg-Preis. Latour verstarb am 09. Oktober 2022 in Paris.

Gustav Roßler studierte Philosophie, Soziologie und Psychologie in Berlin und Paris. Er ist als Autor und als Übersetzer französischer Texte in den Bereichen Philosophie und Soziologie tätig.

»Zweifellos äußert sich im Erfolg von Latours methodischer und begrifflicher 'Entgrenzung des Sozialen' ein Bedürfnis nach einer ökologisch orientierten Politik, das in einer Zeit des zivilisationsbedingten Klimawandels nur zu verständlich ist. Latours Perspektive verdankt sich postmodernen Denkfiguren, überschreitet diese aber mit der Forderung nach politischer Verantwortung.« Milo Rau Neue Zürcher Zeitung

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