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Description
Nationalstaatliche Grenzen definieren die einen als Mitglieder, die anderen als Fremde. Wenn aber die staatliche Souveränität zunehmend ausfranst und die nationale Staatsbürgerschaft immer mehr ausfasert, wie es im Gefolge der Globalisierung geschieht, dann werden auch ihre Definitionen immer unklarer. Hier sieht Seyla Benhabib eine der dringlichsten und problematischsten Aufgaben der heutigen Weltpolitik.
In Die Rechte der Anderen untersucht Benhabib die Prinzipien und Praktiken zur Einbindung von Fremden und Immigranten in die bestehende politische Praxis. Sie greift dabei auf aktuelle Beispielfälle zurück, unter anderem auf den »Kopftuchstreit« in Frankreich und Deutschland.
Benhabib plädiert - im Sinne Kants - für einen moralischen Universalismus und einen kosmopolitischen Föderalismus. Sie tritt ein für durchlässige Grenzen - nicht für absolut offene -, wobei sie sich nicht nur für das Recht von Flüchtlingen und Asylsuchenden auf Aufnahme stark macht, sondern auch für das regulative Recht der Demokratien.
Danksagung
Einleitung
Das Recht auf Gastfreundschaft: Kants Weltbürgerrecht aus heutiger Sicht
»Das Recht, Rechte zu haben«: Hannah Arendt und die Widersprüche des Nationalstaats
Völkerrecht, Verteilungsgerechtigkeit und Migration
Neue Formen der Staatsbürgerschaft in der Europäischen Union
Demokratische Iterationen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene
Schlußbemerkung: Kosmopolitischer Föderalismus
Bibliographie Benhabib, SeylaSeyla Benhabib ist Eugene Meyer Professor of Political Science and Philosophy an der Yale University.



