Description
»Danke für die Angst und Unsicherheit, für verlorene, erloschene Träume, für den Schrecken und die Kriege«, heißt es in einer Todesanzeige, die Gegner Milos?evic´' in der Belgrader Zeitung Politika aufsetzten.Wird nach seinem Tod Vergangenheitsbewältigung endlich möglich? Serbische und deutsche Autoren beschreiben, durchaus kontrovers, die Gründe für die politische Erosion des Landes und die Chancen für eine demokratische Annäherung an Europa. Jens Becker, geboren 1964, ist Sozialwissenschaftler an der Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt am Main;Achim Engelberg, geboren 1965, arbeitet als Publizist und Filmautor in Berlin. Der nahe Spiegel - Serbien in Europa
Serbiens extremes Zeitalter
Der Mord an Zoran Djindjic und seine Folgen
Von Opfern und Tätern - Serbische Erfahrungen mit »Europa«
Was hemmt die Moderne
Wie eine Parteienlandschaft entstand
Serbien: »Vorher« und »Nachher« - Intellektuelle unter Milosevic
Macht und Ohnmacht der Zivilgesellschaft
Serbische Kontinuitäten
Der lange Weg zum demokratischen Rechtsstaat
Serbien auf dem Weg nach Europa?
Mythos und Logos des serbischen Schicksals



