Das terrestrische Manifest (edition suhrkamp) (6. Aufl. 2018. 136 S. 206 mm)

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Das terrestrische Manifest (edition suhrkamp) (6. Aufl. 2018. 136 S. 206 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783518073629

Description


(Text)

Eine Serie politischer Unwetter hat die Welt durcheinandergebracht. Die Instrumente, mit denen wir uns früher orientierten, funktionieren nicht mehr. Verstanden wir Politik lange als einen Zeitstrahl, der von einer lokalen Vergangenheit in eine globale Zukunft führen würde, realisieren wir nun, dass der Globus für unsere Globalisierungspläne zu klein ist. Der Weg in eine behütetere Vergangenheit erweist sich ebenfalls als Fiktion. Wir hängen in der Luft, der jähe Absturz droht.

In dieser brisanten Situation gilt es zuallererst, wieder festen Boden unter den Füßen zu gewinnen und sich dann neu zu orientieren. Bruno Latour unternimmt den Versuch, die Landschaft des Politischen neu zu vermessen und unsere politischen Leidenschaften auf neue Gegenstände auszurichten. Jenseits überkommener Unterscheidungen wie links und rechts, fortschrittlich und reaktionär plädiert er für eine radikal materialistische Politik, die nicht nur den Produktionsprozess einbezieht, sondern auch die ökologischen Bedingungen unserer Existenz.

(Table of content)
Eine politisch-fiktionale Hypothese: Die Explosion der Ungleichheiten und das Verleugnen der Klimasituation sind ein und dasselbe Phänomen.
Dank Amerikas Aufkündigung des Klimaabkommens wissen wir endlich in aller Klarheit, welcher Krieg erklärt wurde.
Die Frage der Migrationen betrifft jetzt alle Welt, da sich eine neue und höchst perverse Universalität darbietet: sich als enterdet zu erleben.
Die Plus-Globalisierung darf nicht mit der Minus-Globalisierung verwechselt werden.
Wie die globalisierten führenden Klassen beschlossen, sich nach und nach aller Bürden der Solidarität zu entledigen.
Der Verzicht auf eine gemeinsame Welt erschüttert das Vertrauen in die Fakten.
Das Auftauchen eines dritten Pols erschüttert die klassische Ausrichtung der zwischen den Polen des Lokalen und des Globalen gefangenen Modernität.
Die Erfindung des »Trumpismus« ermöglicht das Orten eines vierten Attraktors, des Außerirdischen.
Mit der Ortung des Attraktors des Terrestrischen ist eine neue geopolitische Ausrichtung definiert.
Warum die Erfolge der politischen Ökonomie nicht immer auf der Höhe der Herausforderungen waren.
Warum sie so große Mühe hatte, sich des Gegensatzes von Rechte und Linke zu entziehen.
Wie die Vermittlung zwischen den sozialen und den ökologischen Kämpfen zu gewährleisten ist.
Der Kampf der sozialen Klassen wird zum Kampf der geo-sozialen Plätze.
Der Umweg über die Wissenschaftsgeschichte macht begreifbar, wie eine bestimmte Vorstellung von »Natur« die politischen Positionen hat erstarren lassen.
Es muss gelingen, die in der modernen Sicht des Gegensatzes von Linke und Rechte gefangene »Natur« zu entzaubern.
Eine Welt aus Objekten weist nicht dieselbe Art von Widerstand auf wie eine Welt aus Akteuren.
Die Wissenschaften von der Kritischen Zone haben nicht dieselben politischen Funktionen wie die anderen Naturwissenschaften.
Der Widerspruch zwischen Produktionssystem und Erzeugungssystem verstärkt sich.
Wiederaufnahme der Beschreibung der Lebensterrains - die Beschwerdehefte als mögliches Vorbild.
Persönliches Plädoyer für den Alten Kontinent

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