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Description
Der erste Schwerpunkt der Historischen Mitteilungen befasst sich mit der Rolle der Regionen und Länder im Rahmen des Verfassungsgebungsprozesses der Weimarer Republik. Anhand einer Reihe von beispielhaften, mit ähnlichen thematischen Schwerpunktsetzungen konzipierten Studien zu den verfassungsrechtlichen Verhältnissen in deutschen Klein- und Mittelstaaten möchten die Autoren dazu beitragen, einen bislang nur unzureichend behandelten Aspekt bei der historischen Einordnung der Weimarer Verfassung zu beheben.
Der zweite Schwerpunkt dieses Bandes rundet die Geschichte des Norddeutschen Bundes aus den beiden vorangegangenen Bänden ab und ist den Annexionen Preußens nach dem Ende des Deutschen Bundes und der Gründung des Norddeutschen Bundes gewidmet.
Jürgen Elvert est professeur émérite d'histoire européenne à l'université de Cologne. Matthias Asche, geb. 1969, ist Außerplanmäßiger Professor für Neuere Geschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Nach dem Studium in Osnabrück, Wien und Rostock wurde er 1997 in Tübingen mit einer Arbeit zur Sozial- und Kulturgeschichte der Rostocker Studenten in der Frühen Neuzeit promoviert. 2003 erfolgte die Habilitation mit einer Arbeit zur Migrations- und Konfessionsgeschichte der Mark Brandenburg nach dem Dreißigjährigen Krieg. Forschungsschwerpunkte sind u.a. vergleichende Bildungs-, Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, sozial- und kulturhistorische Migrations- und Minderheitenforschung sowie vergleichende Reformations- und Konfessionsgeschichte im Alten Reich und in Alteuropa. Markus A. Denzel ist seit 2002 Ordinarius für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Leipzig.Seine Forschungsschwerpunkte sind Internationale Handels- und Finanzgeschichte der vorindustriellen Zeit sowie Messen-, Banken- und Börsengeschichte vor 1914. Jan Kusber, geb. 1966, Promotion 1995 und Habilitation 2003 an der Chrisitian-Albrechts-Universität zu Kiel, seit 2003 Lehrstuhlinhaber für Osteuropäische Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Bildungsgeschichte im Zarenreich des 18. und 19. Jahrhunderts, Geschichte Russlands im Zeitalter der Revolutionen und polnisch- russische Wechselbeziehungen. Prof. Dr. Joachim Scholtyseck hat einen Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn inne. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Deutschen Kaiserreichs, die Geschichte von Faschismus und Nationalsozialismus sowie die Unternehmensgeschichte. Thomas Stamm-Kuhlmann ist seit 1996 Inhaber der Professur für Allgemeine Geschichte der Neuesten Zeit an der Universität Greifswald. Seine Forschungsgebiete umfassen die deutsche Zeitgeschichte im 20. Jahrhundert, die Geschichte Preußens seit dem 18. Jahrhundert, Wissenschaftsgeschichte und das Verhältnis von Biografie und Geschichte. Michael Kißener, geb. 1960, ist Professor für Zeitgeschichte am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er forscht und publiziert zur Geschichte des Nationalsozialismus, zur Justizgeschichte und zur regionalen Zeitgeschichte. Ulrich Lappenküper ist Geschäftsführer und Vorstand der Otto-von-Bismarck-Stiftung und Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg.



