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Description
(Text)
Die ,gedachten Ordnungen' der römischen Schriftsteller Cicero und Sallust belegen, wie stark die politische Kultur Roms vom historischen Bewußtsein bestimmt wurde. Für beide Autoren ist die Selbstverortung in der geschichtlichen Kontinuität der Ausgangspunkt für ihr jeweiliges politisches Handeln. Darüber hinaus sind die realistischen Umsetzungsmöglichkeiten der Reformvorschläge, aber auch das erstaunliche Selbstbewußtsein, mit dem die Autoren den zukünftigen Erfolg der einschneidenden Veränderungen vorhersagen, deutliche Zeichen für die ungebrochene Lern- und Regenerationsfähigkeit des republikanischen institutionellen Gefüges.
(Review)
"Ein entscheidender Beleg dafür, was durch eine symbiotische Kombination aus altphilologischem und historischem Forschungsansatz erreicht werden kann: Dieses Buch ermöglicht seinem Leser den Zugang zur Gedankenwelt zweier Persönlichkeiten, die als Zeitzeugen eine Entwicklung in der römischen Geschichte miterlebten, welche in der Forschung oftmals viel zu leichtfertig schlichtweg als Untergang der Republik tituliert wird. [...] Das Buch ist uneingeschränkt zur Anschaffung empfohlen, es sei aber vor allem denjenigen ans Herz gelegt, die sich mit der Geschichte der späten Republik und Aspekten wie der (vermeintlichen?) 'Krise ohne Ausweg' befassen möchten." Josef Löffl H-Soz-u-Kult, 07.02.2011
(Author portrait)
Iris Samotta studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an der Ruhr-Universität-Bochum und lehrt dort heute am Seminar für Alte Geschichte. Derzeit ist sie Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung mit einem Forschungsvorhaben zum antiken Sklavenhandel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Späte römische Republik, insbesondere Übergangszeit zum Prinzipat; frühe Formen der Institutionalisierung in Griechenland, Rom und Italien; antike Verfassungsgeschichte; strukturelle Entwicklung des Sklavenhandels; Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte.



