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Description
Jeder kann alles schaffen, wenn er sich nur anstrengt? Schön wär's.
Ramona Wuttig zeigt in diesem Debattenbuch eindrücklich: Sozialer Aufstieg gelingt in Deutschland oft trotz - und nicht wegen - der bestehenden Strukturen. Ihre eigene Geschichte beginnt im ländlichen Thüringen in extremer Armut: ohne fließendes Warmwasser, geprägt von Arbeitslosigkeit der Nachwendezeit und gesellschaftlicher Ausgrenzung, Offen erzählt sie von der Scham, die das Aufwachsen in prekären Verhältnissen begleitet, und entlarvt das Versprechen der Chancengleichheit als Illusion.
Die enge Verknüpfung ihrer bewegenden Biografie mit soziologischer Analyse macht dieses Buch zu einer unverzichtbaren Lektüre.
Wer dieses Buch liest, wird es nicht mehr vergessen. Mit großer sprachlicher Wucht entfaltet Ramona Wuttig ein erschütterndes Bild der sozialen Ungleichheit in diesem Land. Christian Baron
Eine radikal ehrliche Biografie darüber, wie Ausgrenzung Menschen formt und Chancen zerstört. Prof. Dr. Jutta Allmendinger
Wie steinig der soziale Aufstieg für Kinder aus (ostdeutschen) Arbeiterfamilien ist, haben auch schon andere Buchautor:innen beschrieben, aber wohl nie so fesselnd wie Ramona Wuttig. Prof. Dr. Christoph Butterwegge
Ramona Wuttig, Jg. 1991, hat einen Masterabschluss in Soziologie und einen Bachelor in Psychologie. Derzeit studiert sie Jura. Außerdem ist ist mit ihrem Projekt Klasse.Gesellschaft als Speakerin, Content Creatorin und Autorin tätig. Sowohl kommunalpolitisch als auch auf Social Media setzt sie sich für soziale und Chancengerechtigkeit ein und klärt zu diesen Themen auf. Eine wichtige Rolle spielt dabei ihre ostdeutsche Identität. Ramona Wuttig lebt in Erfurt.



