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Description
Wie können wir einem schwer erreichbaren oder autistischen Kind weiterhelfen, das kein Interesse an seiner Umgebung hat, nichts machen will und auf repetitiven Verhaltensweisen beharrt? Die Waldon-Methode ermöglicht es, solche Kinder mit gemeinsamen Greif- und Bewegungserfahrungen in ihrer kognitiven Entwicklung zu fördern. Mit Fallbeispielen aus der Praxis und Fotos von passenden Lern- und Spielmaterialien erklärt die Autorin vielfältige Einsatzmöglichkeiten und Vorgehensweisen der Waldon-Methode. Sie zeigt Fachkräften und Eltern, wie sie Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten, Entwicklungsverzögerungen und Autismus-Spektrum-Störungen helfen können, grundlegende Spielerfahrungen nachzuholen und damit Zugang zum Lernen zu finden. InhaltEinführung: Warum dieses Buch?. 9Das Problem: wenn Kinder nicht spielen und lernen. . 9Menschenbild und Wortwahl. . 10Die Waldon-Methode und frühes Spiel. . 14Überblick über dieses Buch und die Kapitel. . 161 Kognitive Entwicklung beginnt mit aktivem Tun. 181.1 Wie Lernen beginnt: ein evolutionäres Entwicklungsmodell. . 181.1.1 Kinder, die nicht ins Tun kommen. . 191.1.2 Vom Tun zu Kognition und Denken. . 191.2 Die Waldon-Methode - kurz erklärt. . 201.2.1 Allgemeine Lernfähigkeiten entwickeln. . 201.2.2 Entwicklung statt Verhaltenstraining. . 211.3 Was Lernen und Sprechen mit den Händen zu tun hat. . 221.3.1 Der Ursprung der menschlichen Intelligenz liegt im Gebrauchder Hand. . 221.3.2 Parallele Entwicklungsstränge: interaktiv und kognitiv. . 341.4 Komplementäre Vorgehensweisen:die Waldon-Methode und DIRFloortime. . 391.4.1 DIRFloortime. . 391.4.2 Wie DIRFloortime und die Waldon-Methode sich ergänzen. . 451.5 Verstehen verstehen: der Schlüssel, um Lernen zu lernen. . 481.5.1 Verstehen lernen ist erfahrungsabhängig: das allgemeineund das spezifische Verstehen. . 491.5.2 Wie entwickelt sich Interesse?. . 561.5.3 Nachahmen basiert auf Erfahrungslernen. . 601.5.4 Anstrengung: der Motor für Interesse, Motivation und Lernen. . 641.6 Grundlegende Bewegungsfähigkeiten:die natürliche Abfolge des frühen Lernens . 661.6.1 Aktive Bewegung: in die Gänge kommen . 691.6.2 Körperliche Integration: die Karosserie fahrtüchtig machen. . 771.6.3 Interessierte Teilnahme: den Raum begreifen . 811.6.4 Exploratives Tun: Die Dinge in die Hand nehmen. . 851.6.5 Gezieltes Auswählen: Entscheidungen treffenund Handlungen planen . 881.6.6 Kontinuanzfähigkeit: Verbindungen herstellenund Muster erkennen . 911.6.7 Die Entwicklungsabfolge:vom Verstehen Lernen zu den Lernen-zu-lernen Tools. . 1001.6.8 Lernen bedeutet aktiv Erfahrungen sammeln:drei Beispiele für frühe Spielmaterialien . 1022 Die Waldon-Methode im Vergleich mit gängigen Ansätzen. 1092.1 Die Waldon-Methode im Vergleich:verhaltenstherapeutische Ansätze / ABA . 1092.2 Die Waldon-Methode im Vergleich: TEACCH . 1142.3 Die Waldon-Methode im Vergleich: Sensorische Integration . 1172.4 Die Waldon-Methode im Vergleich: Affolter-Methode . 1192.5 Die Waldon-Methode im Vergleich: Montessori-Pädagogik . 1223 Die Lücken füllen: Nachhilfestunden im "frühen" Spiel. 1263.1 Die passende Lernmethode für "frühe" Kinder . 1293.1.1 Warum non-verbal? - Sicherheit geben statt Verwirrung stiften . 1293.1.2 Grundlegende Prinzipien, um Lernen zu lernen . 1343.1.3 Beispiele aus dem Alltag: "frühes" Spiel und Lernen . 1383.2 Die non-verbale Waldon-Lernstunde als Nachhilfestundeim "frühen" Spiel. . 1403.2.1 Förderschwerpunkte der Waldonstunde. . 1413.2.2 Rhythmus und seine Bedeutung für das "frühe" Lernen. . 1433.2.3 Warum Loben das Lernen behindert. . 1453.3 Der Waldon-Lernbegleiter: wie ein unterstützender Hilfsmotor. . 1473.3.1 Rolle und Haltung des Lernbegleiters . 1483.3.2 Die non-verbale Unterrichtsmethode: wie Tandem fahren. . 1523.3.3 Anfängliches Vermeidungsverhalten verstehen. . 1583.4 Passende Lern- und Spielmaterialienfür die grundlegenden Lernerfahrungen . 1603.4.1 Den Arbeitsbereich gestalten . 1603.4.2 Spielmaterialien. . 1623.4.3 Größere Hilfsmittel . 1733.5 Vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Einrichtungen und zu Hause. . 1743.5.1 Die Waldon-Methode in Förderschulen und Einrichtungen. . 1743.5.2 Waldon-Prinzipien in Kindergarten, Kitaund Heilpädagogischen Tagesstätten. . 1763.5.3 Waldonstunden mit Eltern zu Hause. . 1773.6 Umgang mit Abwehrverhalten in der Lernstunde. . 1813.6.1 Wenn das Kind nicht mitmachen will . 1813.6.2 Verhaltensre Sibylle Janert, Ruhpolding, Entwicklungspsychologin mit beziehungsorientiertem Ansatz zu Autismus, verbindetDIRFloortime, die Waldon-Methode und psychodynamische Elemente in der Elternberatung. Sie bildet Fachkräfte zu Autismus und beziehungsorientierter Förderung fort.



