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Description
Hyperaktive Klein- und Vorschulkinder sind eine besondere Herausforderung: Welche Förderung brauchen dieseKinder? Wie können Eltern kompetent beraten werden? Dieses Buch informiert über Symptome, Ursachen und Erklärungsansätze bei ADHS, der "Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätsstörung". Aus Forschungsergebnissen werden praktische Hilfen für Prävention und frühe Förderung abgeleitet. Das Buch enthält viele praxisorientierte Tipps für therapeutische Interventionen, Spielangebote in derGruppe und für die Elternberatung. Mit zahlreichen Fallbeispielen und witzigen Cartoons. InhaltVorwort . 91 Was ist ADHS? . 111.1 Definition und Konzepte der Diagnose . 111.2 Implikationen des DSM-V für das Kleinkind- undVorschulalter . 251.3 Implikationen des ICD-11 . 262 Ursachen und Einflussfaktoren . 292.1 Genetische Ursachen . 292.2 Prä- und perinatale Einflüsse . 312.3 Schadstoffe und Nahrungsmittelallergien . 322.4 Neuroanatomische Ursachen . 332.5 Neurochemische Ursachen . 352.6 Psychosoziale Einflüsse . 373 Erklärungskonzepte . 413.1 Die Stoffwechselstörungshypothese . 423.2 Die Aktivierungshypothese . 433.3 Die Filtersystemhypothese . 443.4 Defizit der Hemmungsregulation . 443.5 Die evolutionstheoretischen Hypothesen : Mammutjägeram Joystick oder evolutionäres Entwicklungsdefizit? . 463.5.1 "Verzögertes Reagieren" als Evolutionsschritt . 463.5.2 Steinzeitjäger und Bauern . 463.5.3 ADHS, eine Anpassungsstörung? . 473.5.4 Nomadenmänner, Reiz- und Risikosucher -oder der problematische Übergang zum "Homo sedens" .483.6 ADHS und der unterdrückte Spieltrieb des Kindes . 543.7 Systemisch-biopsychosoziales Modell von ADHS . 556 Inhalt4 Möglichkeiten und Probleme der Früherkennung von ADHS . 594.1 Was erhärtet den frühen Verdacht von ADHS? . 614.2 Wie entwickeln sich Aufmerksamkeit undselbstregulative Fähigkeiten? . 644.2.1 Die Aufmerksamkeitsentwicklungaus entwicklungspsychologischer Sicht . 644.2.2 Entwicklung der Selbstkontrolle und Exekutivfunktionen . 68Erste Exekutivfunktion: nonverbales Arbeitsgedächtnis . 69Zweite Exekutivfunktion: verbales Arbeitsgedächtnis . 69Dritte Exekutivfunktion: Regulation von Gefühlen . 69Vierte Exekutivfunktion:gedanklich den "roten Faden" behalten . 704.3 Verlauf und Prognose von ADHS . 735 ADHS und mögliche zusätzliche Begleiterscheinungen . 755.1 Probleme in der sozialen Interaktion . 755.2 Oppositionelles Trotzverhalten . 775.3 Unfälle und Risikobereitschaft . 825.4 Positive Begleiterscheinungen :die Kompetenzbereiche der Kinder mit ADHS . 846 Prinzipien einer systemisch-lebenswelt-orientierten Förderung von Klein- und Vorschulkindern mit ADHS . 886.1 Prävention . 886.2 ADHS aus der Lebenswelt des Kindes wahrnehmen . 906.3 Alltagsnähe und konkrete Hilfen zur Teilhabe . 926.4 Partnerschaftliche Kooperation mit den Eltern . 926.5 Soziale Integration . 946.6 Autonomie und "Eigensinn" . 976.7 Empowerment . 996.8 Netzwerkarbeit und Regionalisierung . 1006.9 Beachtung von sozialräumlichen Angeboten unddes Lebensraums der Medienwelt . 1016.10 Förderung nach einem ganzheitlich-interdisziplinärenKonzept . 105Inhalt 77 Frühe Förderung von Kindern mit ADHS . 1087.1 Übersicht . 1087.2 Interventionsstrategien für hyperaktive Kleinkinderim Einzelnen . 1147.2.1 Interaktionstherapeutische Ansätze . 1147.2.2 Spieltherapeutische Interventionen . 1187.2.3 Elternberatung am Beispiel lösungsorientierten Coachings . 1207.2.4 Systemische Interventionen . 1277.2.5 Gruppenorientierte Interventionen zur sozialen Inklusion . 1317.2.6 Bewegungstherapeutische und motopädagogische Maßnahmen . 1327.2.7 Medikamentöse Therapie . 1347.2.8 Alternative Behandlungskonzepte . 1397.3 Studien zur Wirksamkeit verschiedener therapeutischer Interventionen . 1408 Verhaltensmanagement bei Kleinkindern mit ADHSzwischen 3 und 6 Jahren . 1438.1 Die Stärken des Kindes hervorheben . 1438.2 Kurz - klar - kongruent . 1458.3 Bei Aktivitäten "Kürze mit Würze" statt "lange Weile" . 1478.4 Struktur am Beginn, in der Mitte und am Schluss . 1478.5 Gelegenheit zum eigenständigen Spiel geben . 1498.6 Jedes Ding an seinem Platz . 1498.7 "Vor-Sicht" - Unfallgefahren möglichst ausschalten! . 1508.8 Durch liebevolle Konsequenz die Fähigkeitzur Selb Prof. Dr. phil. Hannes Brandau, Klinischer Psychologe, Professor für Förderpädagogik und Psychologie an der KPH Graz, Univ.-Doz. für klinische Sozialpädagogik an der Universität Graz.Prof. Dr. Manfred Pretis ist Professor für Transdisziplinäre Frühförderung an der Medical School Hamburg, Heilpädagoge und Klinischer Psychologe. Dr. med. Wolfgang Kaschnitz, Kinderarzt, Kinder- und Jugendpsychiater, Leiter der Ambulanz für lebhafte und hyperaktive Kinder der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Graz.



