Die Fotografie und ihre Institutionen : Von der Lehrsammlung zum Bundesinstitut

個数:

Die Fotografie und ihre Institutionen : Von der Lehrsammlung zum Bundesinstitut

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783496017080

Description

Which institutions and facilities (museums, collections, archives, galleries) for photography existed and still exist in Germany? This volume is the first to provide a fundamental overview of institutional history and theory for the period after 1945, when important photography collections were first established in for example Essen and Munich. Aktuell wird über die Etablierung eines Bundesinstituts für Fotografie diskutiert - welche Institutionen und Einrichtungen für Fotografie gab und gibt es aber bisher in Deutschland und wie arbeiten sie mit Fotografie, bzw. wie wurde Fotografie durch sie geprägt? In diesem Band wird erstmals ein grundlegender institutionsgeschichtlicher und -theoretischer Überblick für die Zeit ab 1945 gegeben, als zuerst u.a. in Essen und München wichtige Fotosammlungen entstanden. Vielstimmig wird in Einzelbeiträgen, Gesprächen und über künstlerische Positionen dokumentiert, wie fotografische Bilder klassifiziert, gesammelt, ausgestellt, archiviert und vermarktet wurden und werden. Eine Zeitleiste liefert einen systematischen chronologischen Überblick zur Institutionalisierung der Fotografie. Themen aus dem Inhalt- Pioniere und Ausbildung- Wissenschaftliche Institutionalisierung- Industrie, Ausstellung, Kunst- Galerien und Kunstmarkt- Fotografie in Kunstmuseen- Bibliotheken, kommunale Archive, Historische Museen- Industrielle Archive- Dekolonialisierung und Neuklassifizierung- Digitale InfrastrukturenGespräche mitLaura Bielau und Thomas Weski;Jens Bove, Simone Fleischer und Agnes Matthias; Ute Eskildsen;Andrew Eskind; Peter Geimer und Bernd Stiegler; Lucia Halder; Maren Lübbke-Tidow und Rebecca Wilton;Ulrich Pohlmann; Markus Schaden Clara Bolin studierte Kunstgeschichte und Skandinavistik an Universitäten in Köln, Uppsala und Paris. Von 2018 bis 2020 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Fotografie- und Kunstgeschichte als Mediengeschichte am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln, Prof. Dr. Herta Wolf. In ihrem Promotionsprojekt beschäftigt sie sich mit fotografischen Ausstellungs praktiken der 1950er Jahre am Beispiel der Gruppe fotoform. 2021 bis 2023 war sie Promotions stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf. Seit Mai 2023 ist sie Stipendiatin im Programm Museumskurator:innen für Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen, und derzeit am Museum Folkwang in Essen tätig. Sie lebt in Köln und Essen. Daria Bona ist freischaffende Fotohistorikerin und Kuratorin. Sie studierte Romanistik, Kunst management und Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Geschichte und Theorie der Fotografie in Köln und Granada. In ihrer Abschlussarbeit 'Aneignung eines Mediums - Die Kölner Werkschulen und die Fotografie' (Prof. Dr. Herta Wolf, KHI Köln 2018) befasste sie sich mit Etablierungsprozessen und Gebrauchsmodi in der fotografischen Ausbildung an der Schnittstelle angewandter und künstlerischer Praktiken. Von 2019 bis 2022 war sie als Stipendiatin der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung im Programm Museumskurator:innen für Fotografie am Münchner Stadtmuseum, Museum Folkwang in Essen, Fotomuseum Winterthur und dem Getty Research Institute in Los Angeles tätig. Johanna Bose studierte Modedesign an der Universität der Künste, Berlin, und Bildwissenschaft an der Donau-Universität Krems. Sie ist für die Bildagentur akg-images tätig und lebt in Berlin. Jamie Dau ist Anthropologe und war von 2020 bis Ende 2023 als Provenienzforscher für den kolonialen Kontext am MARKK - Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt tätig. Er studierte in Mainz, Heidelberg, Toulouse und Wien und arbeitete als Assistent am Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg sowie an der Anthropologischen Universitätssammlung in Wien. Im MARKK forschte er zum kolonialen Welthandel und den frühen Sammlungen aus Westafrika und Ozeanien. Als Provenienzforscher war er zudem an den Ausstellungen Benin. Geraubte Geschichte sowie Lose Enden. Flechtkunst. Marshall Islands. Koloniales Erbe beteiligt. Seit Anfang 2024 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter für Provenienz und Archive an den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim. Christoph Eggersglüß ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Marburg Centre for Digital Culture and Infrastructure (NFDI4Culture) der Philipps-Universität Marburg. Neben der Projektmitarbeit in der NFDI forscht und schreibt er zu (digitalen) Werkzeugen/Tools sowie dokumentarischen Formen und Verfahren, insbesondere zur medien- und kulturwissenschaftlichen Architektur- und Infrastrukturgeschichte von Schwellenräumen und Field Recording. Zuvor war er u. a. Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität Weimar (IKKM), Mitglied der Forschungsgruppe Verräumlichung und Kulturtechniken (Erfurt/Gotha/Weimar) und Stipendiat des DFG-Graduiertenkollegs Mediale Historiographien (Erfurt/ Jena/Weimar). Michael Farrenkopf ist seit 2001 Leiter des Montanhistorischen Dokumentationszentrums (montan. dok) mit dem Bergbau-Archiv Bochum, der Bibliothek/Fotothek sowie den Musealen Sammlungen des DBM. Nach dem Studium der Geschichte, Publizistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Mainz und Berlin promovierte er über Schlagwetter und Kohlenstaub. Das Explosionsrisiko im industriellen Ruhrbergbau (1850-1914) an der TU Berlin. Er ist Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum und am Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Bergakademie Freiberg. Farrenkopf hat zahlreiche montanhistorische Publikationen verfasst und verschiedene Ausstellungsprojekte realisiert. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeiten liegen u. a. in den Bereichen Museale Objektforschung, Industriekultur, Technik- und Unternehmensgeschichte und Dokumentationswesen. Manuela Fellner-Feldhaus studierte Geschichte an der Universität Wien. 1995 bis 2006 Leitung Archiv des Technischen Museums Wien, u. a. Entwicklung eines Sonderausstellungsprogramms für Archivbestände mit Schwerpunkt Fotografie und Umsetzung von Ausstellungsprojekten, u. a. Die Schärfung des Blicks. Joseph Petzval: Das Licht, die Stadt und die Fotografie (23. Oktober 2003 - 22. Februar 2004) und Welt Ausstellen. Schauplatz Wien 1873 (28. Oktober 2004 - 27. Februar 2005). Seit 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Historischen Archiv Krupp in Essen, Schwerpunkt Fotografie, stellvertretende Archivleitung, u. a. Mitarbeit an der Ausstellung Krupp. Fotografien aus zwei Jahrhunderten (18. Juni - 11. Dezember 2011) und Wirtschaft! Wunder! Krupp in der Fotografie 1949-1967 (5. Juli - 23. November 2014). Anna Gripp absolvierte eine Ausbildung zur Fotografin an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München. Ab 1987 arbeitete sie zunächst freischaffend als Fotografin in Hamburg und kam dann Anfang 1989 zu Photonews, Zeitung für Fotografie. Heute ist sie als Chefredakteurin von Photonews tätig. Hauptautorin des Buches Fotografie-Studium in Deutschland, das 1993 von der Deutschen Gesellschaft für Photographie herausgegeben wurde. Seit 2011 Vorsitzende des Vereins Netzwerk Fotoarchive, der 2017 in die DGPh integriert wurde. Seit 2017 Mitglied des geschäfts-führenden Vorstands der DGPh. Seit 2022 Sprecherin des Deutschen Fotorats, der 2023 als 9. Sektion in den Deutschen Kulturrat aufgenommen wurde. Dort Mitglied des Sprecherrats. Stefan Gronert ist Stellvertretender Direktor und Kurator für Fotografie am Sprengel Museum Hannover. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte, Germanistik, Pädagogik und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum war er von 1993 bis 2016 als Leiter der Grafischen Sammlung und Kurator für Gegenwartskunst am Kunstmuseum Bonn tätig. Er unterrichtete an mehreren Universitäten und Kunsthochschulen mit Schwerpunkt auf Theorie und Geschichte der Fotografie der Moderne und Gegenwart. Er ist Redakteur eines 2017 von ihm initiierten Blogs zur Foto-Theorie: www.foto-kunst-theorie.de Dennis Jelonnek leitet seit 2024 das Forschungsfeld Medien der Kunstgeschichte am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris. Zuvor war er von 2018 bis 2024 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich für Neuere und Neueste Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin. Dort wurde er zuvor auch im Fach Kunstgeschichte promoviert; 2020 erschien die Monografie Fertigbilder. Polaroid Sofortbildfotografie als historisches und ästhetisches Phänomen, in dem die Erfindungs- und Entwicklungsgeschichte des Polaroid-Verfahrens, dessen wirtschafts- und wissenschaftsgeschichtliche Kontexte sowie die künstlerischen und alltäglichen Gebrauchsweisen der Sofortbildfotografie untersucht werden. Zuletzt erschien der von ihm mitherausgegebene Band Der konstruierende Blick. Fotografisches Entwerfen in der Architektur.

最近チェックした商品