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Description
Denkmalpflege zwischen Baukultur und Erinnerungspolitik. Denkmalpflege ist in einer Kultur des Verschleißes aktueller denn je. Entstanden aus der Wahrnehmung der Verluste, hat sich das historische und ästhetische Interesse an den »Alterthümern« mehr und mehr zu einer handlungsorientierten »Kunst des Bewahrens« entwickelt. Denkmalpflege als Kulturtechnik lehnt die Modernisierung - eine »Kunst des Zerstörens« - nicht ab, möchte ihr aber Grenzen setzen.Thomas Will widmet sich zentralen Themen an der Schnittstelle von Denkmalpflege, Architektur und Städtebau: Denkmalpflege und architektonisches Entwerfen - Reparieren - Orte und Erinnerungen - Denkmale im Gebrauch - Die Stadt als Denkmal - Rekonstruktion und Werktreue.Kommentare von Architekten, Denkmalpflegern, Wissenschaftlern und Journalisten ergänzen die Texte. So entsteht ein vielstimmiges Bild der Kunst des Bewahrens. Thomas Will (Dresden) ist Architekt. Von 1983-1998 war er Partner im Büro Valena & Will (München), von 1994-2018 leitete er die Professur Denkmalpflege und Entwerfen an der TU Dresden. Seit 2019 ist er Sekretär der Klasse Baukunst der Sächsischen Akademie der Künste. Katrin Greiling (Berlin) ist eine international etablierte Möbeldesignerin, Innenarchitektin und Fotografin. Sie entwirft u. a. für Tecta und Droog. Till Schuster (Dresden), Dipl.-Ing. Architektur, ist Architekturfotograf. Er lehrt und forscht an der TU Dresden zum Thema Architektur und Fotografie. Seit 2020 ist er Leiter des Zentrums für Baukultur Sachsen. Nott Caviezel (Wien/Bern), Dr. phil., ist Kunsthistoriker und Professor für Denkmalpflege und Bauen im Bestand an der TU Wien. Von 2002-2011 war er Chefredakteur von "werk, bauen+wohnen", von 2009-2018 Präsident der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege. Bernd Euler-Rolle (Wien), Dr. phil., ist Kunsthistoriker und Denkmalpfleger. Er ist Fachdirektor des Bundesdenkmalamtes in Österreich. Valentin Hammerschmidt (Bonn), Dr.-Ing., ist Architekturhistoriker und pensionierter Professor für Architekturgeschichte und Denkmalpflege der HTW Dresden. Andreas Hild (München) ist Architekt und führt gemeinsam mit Dionys Ottl und Matthias Haber das Büro Hild und K (München/Berlin). Seit 2013 ist er ordentlicher Professor für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege an der TU München. Achim Hubel (Regensburg), Dr. phil., ist Kunsthistoriker. Er war von 1974- 1981 Diözesankonservator in Regensburg und von 1981 2011 Professor für Denkmalpflege an der Otto Friedrich-Universität Bamberg. Wolfgang Kil (Berlin), freier Architekturkritiker und Publizist, 1992-1995 Redakteur bei der "Bauwelt", arbeitet vornehmlich zur Baukultur Ostdeutschlands und Osteuropas. Hans Kollhoff (Berlin/Florenz) ist Architekt mit Büros in Berlin, Den Haag und Florenz. Er ist emeritierter Professor für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich. Der vorliegende Band bietet eine glänzende Einführung bzw. eine nahezu umfassende Darstellung zu allen wesentlichen Fragen, die sich mit der "Kunst des Bewahrens" verbinden. (...) Die eigentliche Darstellung gewinnt zusätzliches Gewicht durch die Beiträge von anerkannten Architekten, Kunsthistorikern, Denkmalpflegern sowie durch fotografische Essays. Dem Leser wird auf diese Weise ein beeindruckendes Bild von Denkmalpflege, Architektur und Stadt geboten. der Niederrhein Hier dreht sich alles um den Inhalt, und der wird mit Bedacht ausgebreitet; die Lektüre mutet an wie ein langes, nachdenkliches Gespräch. Es ist eine Sammlung von Aufsätzen und Vorträgen, die hier zusammenkommen, doch trotz des langen Entstehungszeitraums sind ihre Gedanken aktuell und frisch. Um das Gespräch auch im buchstäblichen Sinn zu führen, lud Thomas Will zwanzig prominente Freundinnen und Freunde dazu ein, mit Randbemerkungen am Gespräch teilzunehmen; so liest man am Rand die aktuellen Gedanken etwa von Nott Caviezel, Hans Kollhoff, Silke Langenberg oder Ira Mazzoni mit den älteren Ausführungen des Autors zusammen. Es ist aber auch die äusserst präzise und diskursive Denkweise Thomas Wills selbst, die dieses Buch wie ein Gespräch anmuten lässt. werk, bauen + wohnen



