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Description
Wie lässt sich das Phänomen der Referenz auf bestimmte Einzeldinge erklären? Dieses Buch untersucht die offene Debatte über die semantische Relevanz von Keith Donnellans Unterscheidung referentieller und attributiver Verwendungen von Kennzeichnungen sowie über die semantische Fundierung direkter Referenz. Für diese Debatte wird ein neuer Lösungsvorschlag im Anschluss an die Philosophie von Josef König angeboten: Donnellans Unterscheidung lässt sich durch die sprachpraktisch/alethisch-Unterscheidung, im Anschluss an Königs Unterscheidung praktischer und theoretischer Sätze, semantisch rechtfertigen. Direkte Referenz wird dank des Verständnisses von Mitteilungen als Sprechhandlungen, die an jemanden gerichtet werden, semantisch fundiert.



