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Description
Ein schlechtes Gewissen ist der beste Antrieb, Gutes zu tun
Helsinki, 1940/41. Für die junge Schauspielerin Molly fällt das Trauma des Krieges mit einer Krise ihrer künstlerischen Identität zusammen. Der Journalist Henry leidet unter den psychischen Folgen seines Einsatzes als Kriegsreporter und unter dem Konflikt mit der Redaktion, die seine ungeschönten Berichte nicht drucken will. Die fragile, oft dramatische Beziehung der beiden festigt sich in der Zeit des »Zwischenfriedens« - bis Finnland in den Zweiten Weltkrieg gezogen wird. Eine elegische Liebesgeschichte vor der Kulisse einer Hauptstadt im Ausnahmezustand, fesselnd und erkenntnisreich.
»Kjell Westö hat einen unverschämt guten Roman geschrieben, der direkt auf unsere Gegenwart verweist.« Kristeligt Dagblad
»'Dämmerung' ist einer der besten Romane Kjell Westös, und die Fragen, die er stellt, sind gerade jetzt in höchstem Maße relevant.« Svenska Dagbladet
»Eine berührende und erschütternde Erzählung über das, was Kriege uns zufügen, als Individuen und als Gesellschaft.« Yleisradio
Der 1961 geborene finnlandschwedische Schriftsteller Kjell Westö hat ein umfangreiches Werk vorgelegt; seinen ersten Auftritt im deutschsprachigen Markt hatte er mit dem Roman »Vom Risiko, ein Skrake zu sein« im Jahr 2005. Deutschsprachig folgten »Das Trommeln des Regens«, »Wo wir einst gingen«, »Geh nicht einsam in die Nacht« und »Das Trugbild« 2014. Im Sommer 2023 erschien als bislang letztes Werk »skymning 41«.
Er ist vielfach preisgekrönt, zuletzt wurde er ausgezeichnet mit dem Finnland-Preis der schwedischen Akademie (2018) und dem Svenska Yles literaturpris 2020. Er lebt in Helsinki.
Kristina Maidt-Zinke, in Bremen geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Skandinavistik. Sie war als feste Feuilleton-Autorin der FAZ und der Süddeutschen Zeitung tätig und arbeitet heute als freie Kritikerin und Übersetzerin. Aus dem Schwedischen übertrug sie u.a. Theodor Kallifatides, Aris Fioretos, Per Molander und Lars Gustafsson. Sie lebt in München.
»Kjell Westö gelingt ein vollkommen überzeugendes Porträt einer Gesellschaft im Krieg; in großem Maße bewundernswert ist sein Vermögen, eine Vielzahl von Figuren und damit verbundenen Charakteren zusammenzuhalten und -zuführen.« Stephan Opitz Frankfurter Allgemeine Zeitung 20260204


