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Description
Analysiert wird das breite uvre des Bildhauers Leonhard Kern zur inhaltlichen Kreativität und formalen Eigenständigkeit sowie der Hintergrund der von ihm betonten Nuditas. Seine Statuetten, bevorzugt aus Elfenbein, waren im Dreißigjährigen Krieg europaweit verbreitet. Die monogrammierten Objekte (bisher 18 bekannt) dienten zur Selektion der ihm zugeschriebenen Arbeiten. Druckgrafiken der Zeit erlauben deskriptiv bezeichnete Figuren als Allegorien anzusehen wie Veritas (St. Petersburg), Accedia (Wien), Lascivitas (Darmstadt) und Fantasia (Neuenstein). Einzelne Objekte zeigen einen Kriegsbezug. Seine Akte verlassen das Ideal der Antike und orientieren sich an der Wirklichkeit. Sein protestantisches Weltbild dämpft das Spiel mit der Erotik.



