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Description
Im Mittelpunkt der Verhandlungen des Reichstags 1545 standen drei für die Reichsverfassung und das Reichsrecht bedeutende Fragen: die Reichsmatrikel, die Reichsmünzordnung und die Reichspolizeiordnung. Die Beratungen darüber konnten in Worms zu einem vorläufigen Abschluss gebracht werden. Der Reichstag ist somit als wichtiges Bindeglied in der Entwicklung, wenn nicht sogar als Voraussetzung für die Konsolidierung der Reichsverfassung und des Reichsrechtes in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu werten. Dagegen traten die Verhandlungen der Evangelischen mit König Ferdinand I. und Kaiser Karl V. über Religion, Friede und Recht - die katholischen Reichsstände waren daran kaum beteiligt - in ihrer Bedeutung hinter die oben genannten Themen zurück. Durch die vorliegende Edition konnte die in der bisher erschienenen Literatur vorherrschende Meinung, es handle sich ausschließlich um einen von Religionsanliegen dominierten Reichstag, der in das Vorfeld des Schmalkaldischen Krieges einzuordnen ist, revidiert werden. Rosemarie Aulinger, geboren 1948, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Deutsche Reichstagsakten, Jüngere Reihe, Arbeitsstelle Wien. "Rosemarie Aulinger hat einen anscheinend unspektakulären, aber deshalb keineswegs uninteressanten Reichstag mit vorbildlicher Sorgfalt dokumentiert." (Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte)
"...hervorragendes Material für den Rechtshistoriker, auch als Hilfsmittel für den verfassungshistorischen Unterricht der Universität." (Zeitschrift für Rechtsgeschichte)



