18世紀思想におけるハーマンの類推思考法<br>Figuren der Ähnlichkeit : Johann Georg Hamanns Analogiedenken im Kontext des 18. Jahrhunderts (Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung)

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18世紀思想におけるハーマンの類推思考法
Figuren der Ähnlichkeit : Johann Georg Hamanns Analogiedenken im Kontext des 18. Jahrhunderts (Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版/ページ数 260 S.
  • 商品コード 9783484810297

基本説明

Entgegen der These Michel Foucaults vom Ende der Ähnlichkeit im 17. Jahrhundert und entgegen der gängigen Auffassung, das Analogiedenken habe in der Aufklärung keine signifikante Bedeutung mehr gehabt, beobachtet die Studie zahlreiche philosophische, poetische und religiöse Analogieformationen der Epoche.

Description

Entgegen der These Michel Foucaults vom Ende der Ähnlichkeit im 17. Jahrhundert und entgegen der gängigen Auffassung, das Analogiedenken habe in der Aufklärung keine signifikante Bedeutung mehr gehabt, beobachtet die Studie zahlreiche philosophische, poetische und religiöse Analogieformationen der Epoche. Ein problemgeschichtlicher Überblick erschließt Analogiemodelle bis 1750, wobei Lockes Erkenntnistheorie ebenso einbezogen wird wie der Wolffianismus in Deutschland. Der zweite Teil der Untersuchung widmet sich Formen und Figuren der Analogie im Werk des Königsberger Publizisten Johann Georg Hamann (1730-1788), im Gespräch mit der christlichen Apologetik seiner Zeit, mit Sokrates, Herder und Kant. Dabei erweist sich, dass der religiöse Sensualismus Hamanns insbesondere von Analogiekonzepten des britischen Antideismus profitiert. In der Auseinandersetzung mit Herder zeigt sich das polemische Potential der Debatte. Analogie und Ähnlichkeit, darin besteht Hamanns genuiner Beitrag zum Analogiediskurs seiner Zeit, werden in seinen Texten performativ eingesetzt: Sie bilden, im Operationsbereich von Begriff und Metapher, eine entscheidende Denkfigur und Strukturgröße seiner Schriften.

Andre Rudolph, geboren 1975 in Warschau, wuchs in Leipzig auf, studierte Germanistik, Philosophie und Slawistik. Er lebt als freier Autor und Übersetzer aus dem Englischen und Polnischen in Leipzig und verfasste Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Zu seinen Auszeichnungen gehören der Lyrikpreis Meran 2010, der Kranichsteiner Literatur-Förderpreis 2010 und der Wolfgang-Weyrauch Förderpreis 2011.

"Für Ideengeschichtler - nicht nur Homöopathen - eine Bereicherung."
Rainer G. Appelt in: Allgemeine homöopathische Zeitung 5/2007


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