Description
The Beihefte zu editio [editio Supplements] appear as a complement to editio, the international journal dealing with questions of editorship, which is published in association with the relevant working groups of Germanists, philosophers and musicologists. While editio has a preference for fundamental and overarching papers covering editorship in as wide a variety of fields as possible, the Supplements deal with specialised questions from the concrete practice of editorship. In each case, the papers focus on one subject, which has normally arisen from a conference.
Der vorliegende Band präsentiert eine breite Palette von elektronischen Editionsformen und möglichen Computer-Systemen für die Editionsarbeit. Beiträge zu elektronischen Standardisierungen (SGML, TEI, Metadata) und allgemeinen Problemen (Urheberrecht) bei elektronischen Publikationen führen in die Thematik ein. Fallstudien veranschaulichen aktuelle Entwicklungen im Bereich elektronische Edition, und einzelne Essays zu den Aspekten Edition, Publikation und Archivierung, die vom Gesamtkomplex "computergestützte Text-Edition" heuristisch getrennt sind, beschließen den Band.
Inhalt: Roland Kamzelak, Einleitung. - C. Michael Sperberg-McQueen, Was ist SGML? - Winfried Bader, Was ist die Text Encoding Initiative (TEI)? - Elmar Mittler, Zum Stand der Urheberrechtsdiskussion. - Volker Henze, Metadata/Dublin Core. - Gunter Hille, Projekt Gutenberg-DE. - Herbert Wender/Robert Peter, Probleme der Wiederverwendung elektronisch gespeicherter Texte. Zwei Fallstudien. - Fotis Jannidis, Das Projekt http://computerphilologie.uni-muenchen.de im Kontext. - Karl Eibl/Fotis Jannidis/Marianne Willems, Der junge Goethe in neuer Ausgabe. Einige Präliminarien und Marginalien. - Tobias Ott, Datenaufbereitung für elektronische Publikationen. - Bernt Karasch, Critical Edition Typesetter (CET). - Manfred Koltes, Weimarer Regestausgabe der Briefe an Goethe. - Roland Kamzelak, Hypermedia: Brauchen wir eine neue Editionswissenschaft? - Michael Kienecker, E-Pub: Wird das Verlagswesen durch 'selfpublishing' abgelöst? - Hartmut Weber, Archiv-Server/Server Archive: Wie sehen die Kulturspeicher der Zukunft aus?
Roland S. Kamzelak, geb. 1961, studierte Germanistik und Anglistik in Tübingen und Brisbane (Australien). 1994 bis 1999 wiss. Mitarbeiter am Deutschen Literaturarchiv, wo er neben der inhaltlichen Arbeit an der Edition der Tagebücher Harry Graf Kesslers auch das EDV-System des Projektes wesentlich mitentwickelte. Seit 1996 Lehrbeauftragter für Deutsche Literatur und Hypertext an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg; seit 1999 Kulturreferent der Wüstenrot Stiftung.-
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