Description
»Je mehr ich mich selbst in der Therapie verstehen lerne, desto weniger verstehe ich die Männer um mich herum. Warum gehen so viele trotz psychischer Probleme nicht in Therapie? Inwiefern steht Männlichkeit mentaler Gesundheit im Weg? Und was muss sich in unserer Gesellschaft genau ändern?«
Männer leiden - und schweigen. Sie erkennen psychische Erkrankungen oft spät, suchen seltener Hilfe und greifen häufiger zu Alkohol, Drogen oder Gewalt als Bewältigungsstrategie. Der gesellschaftliche Druck, stark und unabhängig zu sein, hält viele davon ab, Unterstützung anzunehmen - ein Teufelskreis für die Betroffenen.
Was wäre, wenn es ein Buch gäbe, das diesen Männern einen handfesten
Startpunkt in Richtung Selbsterkenntnis bietet? Florian Heide, selbst langjähriger Therapieverweigerer, erzählt offen von seinem Weg, endlich
Verantwortung für das eigene psychische Wohl zu übernehmen. Persönlich, kritisch fundiert und vor allem auf Augenhöhe, zeigt das Buch, warum sich Männer mit ihrer Psyche so schwer tun - und wie ein neues Verständnis von Männlichkeit den
Weg zu Heilung, Selbstakzeptanz und einem erfüllteren Leben öffnen kann.
Florian Heide ist Journalist und Moderator. Nach seinem Studium der Soziologie und Politik in Konstanz und Budapest arbeitete er u. a. für
OMR und
Die Zeit. Heute berichtet er für
ARD und
NDR über Mental-Health-Themen, etwa den Therapieplatzmangel in Deutschland. Er selbst kennt Ängste, Depressionen und Zwänge seit seiner Kindheit und erlebt erst als Erwachsener Therapie als lebensverändernde Hilfe. Seitdem spricht er offen über die Bedeutung von Therapie und psychischer Gesundheit für Männer - in den Medien wie auch auf TikTok (@florianheide).