'Gute Policey' : Ordnungsleitbilder und Zielvorstellungen politischen Handelns in der Frühen Neuzeit. Habil.-Schr. (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte Bd.170) (2004. XIV, 604 S. 24 cm)

個数:

'Gute Policey' : Ordnungsleitbilder und Zielvorstellungen politischen Handelns in der Frühen Neuzeit. Habil.-Schr. (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte Bd.170) (2004. XIV, 604 S. 24 cm)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合、分割発送となる場合がございます。
    3. 美品のご指定は承りかねます。
  • 【重要:入荷遅延について】
    各国での新型コロナウィルス感染拡大により、洋書・洋古書の入荷が不安定になっています。
    弊社サイト内で表示している標準的な納期よりもお届けまでに日数がかかる見込みでございます。
    申し訳ございませんが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。

  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783465033134

Description


(Text)
Jede Zeit hat ihre eigene Vorstellung davon, nach welchen Grundsätzen ein Gemeinwesen verwaltet und auf welche Ziele dabei hingearbeitet werden sollte. In der Frühen Neuzeit waren solche Leitbilder guter Verwaltung und Regierung unter dem Begriff der "Guten Policey" zusammengefasst. Die Lehre von der "Guten Policey" beinhaltete ein Ensemble von Strukturmerkmalen, die man für ein wohlgeordnetes Gemeinwesen für unerlässlich hielt. Darüber hinaus bot sie konkrete Anweisungen für das Regierungs- und Verwaltungshandeln, mit denen man die Respublica an diese Strukturmerkmale heranführen konnte. Es war die im Laufe des Hochmittelalters entstehende Literatur von der Politik, die jene Grundsätze einer guten Regierung ausformulierte und literarisch verarbeitete. Sie bildet die Quellengrundlage dieser Untersuchung, die den Wandel der politischen Leitvorstellungen im Laufe der Frühen Neuzeit bis an die Schwelle der Moderne nachzuzeichnen sucht. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach dem Hintergrund des rapide steigenden Steuerungsbedarfs, der sich in der stetig und rasch wachsenden Zahl policeylicher Normen niederschlägt, die durch die Gesetzgebung der frühneuzeitlichen Territorien hervorgebracht wurden. Die Arbeit sucht den Zusammenhang zwischen der Veränderung der Steuerungsziele und dem ständig steigenden Steuerungsbedarf zu ergründen.