Description
Das Buch ist aus mehreren Vorträgen entstanden, die der Verfasser in den Jahren 1997 und 1998 hielt. Es geht der Vermutung nach, dass die im neunzehnten Jahrhundert gewonnene Konzeption des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches, die Scheidung der Gegenstandswelt in Körperliches und Unkörperliches als Systemgrenze zu verwenden, aus dem Verblassen des philosophischen Hintergrundes dieser Einteilung zu erklären ist. Aus dem Inhalt:
Begriffsbildung für die Regelbildung des Bürgerlichen Rechts / "Sache" und "Gegenstand" / "Recht der Gegenstände" statt "Sachenrecht"? / Materialismus des Bürgerlichen Rechts? / "Res" im corpus iuris civilis / "Res" in den Institutionen des Gaius / Zweiteilung "res corporalis" und "res incorporalis" im corpus iuris civilis Justinians / Einteilung der Gegenstände in "res corporales" und "res incorporales" als Gemeinplatz der Lehre von der Argumentationskunst / Spätere Sicht auf den philosophischen Hintergrund der Einteilung nach körperlichen und unkörperlichen Gegenständen / Verlust des philosophischen Hintergrundes der Begriffseinteilung. Körperlichkeit des Objekts als Systemgrenze



