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Description
(Text)
In einer Medizin, die sich zunehmend als wirtschaftlich gesteuerter Betrieb versteht, zählt nur das, was gemessen und belegt werden kann. Durch diese Selektion der Wahrnehmung geraten zentrale Leistungen des Arztes wie die des Zuhörens aus dem Blick. Dies führt zu einer immer größeren Entfremdung der Heilberufe von der eigentlichen Erlebniswelt ihrer Patienten. Diesem unheilvollen Trend muss mit einer neuen Aufwertung des Hörens als Ausdruck echter Aufmerksamkeit begegnet werden.
(Author portrait)
Giovanni Maio, Prof. Dr., geb. 1964, Studium der Medizin und Philosophie in Freiburg, Straßburg und Hagen. Seit 2005 Professor für Bioethik, seit 2006 Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin. Er berät die Deutsche Bischofskonferenz wie auch die Bundesregierung und die Bundesärztekammer.



