Die Frauenfigurinen von Qantir-Piramesse und Tell el-Dab'a-Avaris : Nackt oder unbekleidet? (Contributions to the Archaeology of Egypt, Nubia and the Levant)

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Die Frauenfigurinen von Qantir-Piramesse und Tell el-Dab'a-Avaris : Nackt oder unbekleidet? (Contributions to the Archaeology of Egypt, Nubia and the Levant)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783447125147

Description

Figuren nackter Frauen und ihr Sitz im Leben beschäftigen die Fachwelt bereits seit den Anfängen archäologischer Untersuchungen in Ägypten. Mehrere Bedeutungsebenen werden vorgeschlagen: Oft werden sie als Fruchtbarkeitsfiguren oder Votivgaben im Rahmen des Hathorkultes verstanden. Die Objektgruppe tritt aber nicht nur in rituellen, sondern auch in funerären, häuslichen und womöglich medizinischem Kontexten auf. Fundplätze umfassen Gräber, Tempel und Siedlungen in ganz Ägypten und umspannen einen Zeitraum von prädynastischer Zeit bis hinein in die griechisch-römische und gar koptische Epoche. Bedeutungsebenen dürften also entsprechend nach Fundzusammenhang und Datierung der Objekte variieren. Auch Figurinen mit und ohne Kind sind sicher einem unterschiedlichen Sinngehalt unterworfen. Silvia Prell stellt in ihrer Studie Figurinen vor, von denen der Großteil aus der Ramessidenzeit stammt und in Massenproduktion in einem Model abgeformt wurde. Bei früheren Figurinen sind die Geschlechtsmerkmale stark betont, was bei den ramessidischen Exemplaren nicht mehr im Fokus steht. Die Figurinen scheinen einen fiktiven, idealen Körper darzustellen, der in spezifischen Kontexten als "Ersatzkörper" herangezogen wurde und eine aktive oder passive Rolle einnahm. Auffällig ist, dass die Objekte größtenteils zerbrochen sind, oftmals aus Abfallgruben stammen und nur selten am Ort ihrer eigentlichen Nutzung angetroffen wurden. Die Untersuchung leistet damit einen Beitrag zum weiteren Verständnis dieser Objektgattung, wenn auch - wie bei vielen anderen Fundstätten Ägyptens - nur wenige Objekte einem gesicherten stratigraphischen Kontext entstammen.

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