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Description
»David Vajda hat die Gabe, Charaktere auf den Punkt zu bringen. Und zwar den Punkt in der Mitte der Zielscheibe.« (Philipp Tingler) - Ein sprachlich funkelndes, zärtlich-ernstes Debüt.Er nennt sie Macak - Kater - oder seine Diamanten. Hin und wieder auch Trottel, wenn sie seine Witze nicht verstehen. Doch egal, wie viele Namen ihr ex-jugoslawischer Vater ihnen gibt, wie viel Lammkeule und Wein er serviert, die Lücke, die der Tod der Mutter hinterlassen hat, vermag er nicht zu füllen. In seinem tragikomischen Debüt erzählt David Vajda von vier erwachsenen Geschwistern und ihrer exzentrischen, über die Welt verteilten Familie zwischen Boheme und deutschem Großbürgertum, zwischen Berlin und Hollywood. Sie treffen sich in Griechenland zur opulenten Hochzeit des Onkels, in Belgrad am Grab von Tito, in der Provence mit ihrer esoterischen Tante - nur trauern können sie nicht. Lieber flüchten sie sich in Sarkasmus oder ins Groteske und frönen dem leichten Verweilen. Ein außergewöhnlicher erster Roman: amüsant, zärtlich, ernst. David Vajda, 1989 in München geboren, studierte Philosophie und Politikwissenschaften in London und in Cambridge. Er hat freischaffend u. a. für den Guardian, das Financial Times Magazine und Reportagen geschrieben, sowie Kurzgeschichten in Edit und DUMMY veröffentlicht. Sein erster Spielfilm in Ko-Regie mit seinem Bruder feierte auf der 71. Berlinale Premiere. Für seinen Debütroman "Diamanten" erhielt er das Arbeitsstipendium Literatur des Berliner Senats. David Vajda lebt als freier Autor und Regisseur in Berlin und Wien. »David Vajdas Stil ist dem 'Show, don't tell' verpflichtet, der wichtigsten Regel des Filmemachers. Da wird nichts psychologisch erklärt oder interpretiert, die Verhältnisse der Figuren zueinander ergeben sich aus Handlungen oder Dialogen und die haben es in sich.« Mittagsjournal, Ö1, 23.4.26 »Die Unfähigkeit, der eigenen Trauer Sprache folgen zu lassen, lässt die vor Nebensächlichkeiten strotzenden und doch tief melancholischen Dialoge nur umso herausragender wirken.... Vajda erzählt nicht, er inszeniert.« Kulturnews, 1.5.26 »David Vajda erzählt mit seinem Debütroman 'Diamanten' eine Geschichte, die sich in vielen Passagen derart nach familiären Dissonanzen anfühlt, dass Feirtagstraumata aufkommen... Ein sehr gelungenes Debüt, das Potenzial für eine Fortsetzung hat.« Luca Heinze, tip Berlin, Mai 2026 »David Vajda beschreibt diese Szenen in seinem Debütroman mit einer Schwermut, einem Witz und einer Klarheit, die einen geradezu filmisch in die Geschichte hineinziehen.« Annik Hosmann, Tagesanzeiger, 10.3.26 »Der erste Roman von David Vajda ist ein grosses Glück.... Komik und Tragik verschmelzen auf eine Weise, die das Alltägliche leicht und schmerzhaft zugleich erscheinen lässt.« Zelda Biller, Neue Zürcher Zeitung, 15.4.26 »David Vajda schafft es, seine Figuren so vielschichtig und genau zu beschreiben, dass man meint, man sei selbst mit ihnen verwandt. Seine Beschreibungen sind akribisch und gleichzeitig poetisch... Er findet Sprache für Phänomene, von denen man noch gar nicht wusste, dass sie welche sind.« Neele Kehrer, Harper's Bazaar, 11.4.26 »Sehr geschickt gemacht... In diesem Roman steckt sehr viel drin und trotzdem ist es angenehm unaufgeregt.« Simon Sahner, Deutschlandfunk Kultur, 4.4.26 »Selbst In Momenten großer Tragik lässt Vajda Komik aufblitzen.« Gabriel Rath, Presse am Sonntag, 5.4.26 »Virtuos ... ein traurig schönes Buch.« Holger Heimann, WDR, 28.3.26 »Diese knappen und sprachlich virtuosen Beschreibungen zu lesen, ist ein einziges Vergnügen. Bei aller Pointenhaftigkeit werden sie nie gefällig, sondern sind in ihrem Witz oft schmerzlich wahrhaftig.« Jakob Kraner, Literaturhaus Wien, 17.4.2026 »Man merkt dem Autor an, dass er vom Film kommt ... was für ein Talent Tragik und Komik so kongenial verschmelzen zu lassen.« Irene Schwingenschlögl, fsm, 28.3.26 »Geniales Buch übrigens! Jetzt schon das beste Buch des Frühlings ... schon jetzt legendär. ... So viel Sarkasmus und Melancholie war schon lange nicht mehr in der deutschen Literatur.« Maxim Biller, Die Zeit, 26.3.26 »David Vajdas Debüt ist eine Seltenheit .... David Vajda beweist darin seine Begabung für Tempo und ein geradezu filmisches Gespür für die Spannung und die rastlose Verlorenheit zwischen seinen Figuren.... Vajda lässt die Schwere oft schwebend leicht wirken.« David Hugendick, Die Zeit, 12.3.26 »Vajda gelingt diese Gratwanderung zwischen Leichtigkeit und Schwere mühelos.« Althea Pappas, Salzburger Nachrichten, 28.2.26 »Wenn sich die in alle Welt verstreuten Geschwister einer postjugoslawischen Familie mit ihrem ewig grantelnden Vater am Tito-Mausoleum treffen, bleibt kein Auge trocken.« NIls Kahlefendt, Börsenblatt 1/2026



