Onkelchen : Roman. Ausgezeichnet mit dem Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2007 (btb 73459) (2012. 304 S. 188 mm)

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Onkelchen : Roman. Ausgezeichnet mit dem Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2007 (btb 73459) (2012. 304 S. 188 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783442734597

Description


(Short description)
Eine faszinierende Geschichte über Gewalt und deren Opfer, im Irak und mitten unter uns
Am Beginn steht die Ermordung eines Schwans an einem Heiligen Abend in einer deutschen Stadt. Aber auch was dann erzählt wird, ist gezeichnet von den Spuren der Gewalt: die Geschichte einer Reise in den Norden des Irak um die Mitte der neunziger Jahre. Der, der sich zusammen mit einem Freund dorthin aufmacht, hat zuvor die Bekanntschaft eines älteren Mannes gemacht, den alle "Onkelchen" nennen und der von dort stammt und nun bei illegalen Flüchtlingen in Deutschland Unterschlupf gefunden hat. Seine neue Außenwelt bleibt ihm völlig fremd: er verstummt und behält so seine Geschichte für sich. Der versucht der Erzähler auf seiner Reise in das Land, das wiederum ihm völlig fremd bleibt, auf die Spur zu kommen: er erfährt davon wenig genug, dafür aber etwas über eine bizarr brutalisierte Gesellschaft und seine eigenen Grenzen des Verstehens.
Was Menschen zustößt, die das Leid wirklich erfahren haben, scheint nicht zu vermitteln; ihr Los ist eine Stummheit in dieser schwatzenden Welt, durch die sie, meist absichtslos, noch einmal zu Opfern gemacht werden.
Die atmosphärische Dichte dieses Romans ist zeitweise beklemmend, seine Imaginationskraft außerordentlich. Sherko Fatah hat ein Buch geschrieben, das seine erzählerische Distanz nutzt, um dem Erklären und Verstehen von Verletzung und Leid ein wenig näher zu kommen
(Text)
Ein paar junge Männer töten an Heiligabend einen Schwan aus dem Stadtpark. Der Bummelstudent Michael hat sich mitziehen lassen zu diesem »Abenteuer«. Über den kurdischen Iraker Rahman, den Anführer beim Schwanenmord, lernt Michael dessen Landsmann Omar kennen, den alle nur »Onkelchen« nennen und der etwas Schlimmes erlebt haben muss. Michael ist fasziniert, und so lässt er sich auf ein weiteres Abenteuer ein: er fährt mit Rahman über den Balkan ins wilde Kurdistan. Und in Onkelchens schreckliche Vergangenheit ...
(Author portrait)
Sherko Fatah wurde 1964 in Ost-Berlin als Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen geboren. Er wuchs in der DDR auf und siedelte 1975 mit seiner Familie über Wien nach West-Berlin über. Er studierte Philosophie und Kunstgeschichte. Für sein erzählerisches Werk hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten, zuletzt den Großen Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste und den Adelbert-von-Chamisso-Preis 2015, außerdem den Aspekte-Literaturpreis für den Roman »Im Grenzland«. Er wurde mehrfach für den Preis der Leipziger Buchmesse (2008 mit »Das dunkle Schiff«, 2012 mit »Ein weißes Land«) nominiert, stand mit »Das dunkle Schiff« 2008 auf der Shortlist und mit »Der große Wunsch« 2023 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.