Blumen für die Toten : Ein Fall für Commissario Mariani. Deutsche Erstausgabe (Goldmann Taschenbücher Bd.46775) (2009. 253 S. 19 cm)

個数:
  • ポイントキャンペーン

Blumen für die Toten : Ein Fall für Commissario Mariani. Deutsche Erstausgabe (Goldmann Taschenbücher Bd.46775) (2009. 253 S. 19 cm)

  • ウェブストア価格 ¥2,413(本体¥2,194)
  • GOLDMANN(2009発売)
  • 外貨定価 EUR 7.95
  • 【ウェブストア限定】洋書・洋古書ポイント5倍対象商品(~2/28)
  • ポイント 105pt
  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783442467754

Description


(Text)
Genua sehen und sterben

Der erste Band der neuen Krimi-Serie um den Genueser Commissario Antonio Mariani.

Commissario Antonio Mariani aus Genua steht vor einem Rätsel: Denn plötzlich erhält er eine Reihe anonymer Päckchen, die stets ein Buch und eine weiße Blume enthalten. Zur gleichen Zeit ereignet sich eine Serie von brutalen Morden - die Opfer halten alle eine weiße Blume in der Hand. Ist es möglich, dass der Killer seine Taten bei Mariani ankündigt? Aber warum richtet der wahnsinnige Mörder seine mysteriösen Botschaften ausgerechnet an ihn? Schnell soll Mariani eine Antwort erhalten, die schlimmer ist als alles, was er sich jemals vorzustellen vermochte.
(Extract)
Freitag
Ein reines Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. Mein Ruhekissen ist hart, und so sind auch meine Tage. Die Nachricht steht in roten Buchstaben auf der Tafel in der Küche.
IM ARBEITSZIMMER LIEGT EIN PÄCKCHEN FÜR DICH.
Ohne Gruß und Unterschrift.
Ich setze einen Espresso auf, und als er durchzulaufen beginnt, gehe ich hinüber, um nachzuschauen. Neugierig bin ich nicht, denn ich erwarte kein Päckchen und noch viel weniger einen Gruß von meiner Frau.
Hin und wieder treffen wir uns und wahren dann förmliche Distanz wie zwei Unbekannte. Mittlerweile weiß jeder von uns, was er vom anderen zu erwarten hat. Doch da ist noch Manu.
DOTT. ANTONIO MARIANI, dann die Adresse, mit Schreibmaschine auf einen hübschen Aufkleber geschrieben. Wieder so ein Versandhandel, der versucht, etwas an den Mann zu bringen.
Ich trage das Päckchen in die Küche und mache es auf. In der Zwischenzeit brodelt mein Espresso. Eine zweite Verpackung aus Seidenpapier. Erst einmal eine Tasse Kaffee eingießen, dann entferne ich die dünne Papierschicht. Ein Buch kommt zum Vorschein: Eine Privatsache von Beppe Fenoglio, erschienen bei Garzanti. Keine der neueren Ausgaben, das sieht sogar jemand wie ich, der nichts von Büchern versteht. Dafür kenne ich mich bei anderen Dingen aus. Ich hole eine Spaghettizange aus der Schublade, damit ich das Päckchen umdrehen kann, ohne Fingerabdrücke zu hinterlassen und ohne eventuelle Spuren zu verwischen. Davon verstehe ich nämlich etwas.
Beim Umdrehen rutscht mir das Buch weg, schlägt auf, und etwas fällt auf den Küchentisch. Eine weiße, angewelkte Blüte und ein durchsichtiges Plastiktütchen. Ich lege das Buch zur Seite und schaue genauer hin.
Mit einem Schlag sieht die Sache ganz anders aus.
Fluchend renne ich zum Telefon. Während ich warte, dass man mir Anselmi an den Apparat holt, lege ich den Hörer zur Seite und greife nach der Tasse - der Kaffee ist zwar bereits kalt, aber vielleicht macht er mich ein bisschen munterer. Ich habe weniger als fünf Stunden geschlafen und hatte kein sanftes Ruhekissen.
"Anselmi? Ich bin's, Mariani."
"Anselmi am Apparat, Commissario. Es gibt nichts Neues im Fall ..."
"Ich rufe nicht deswegen an. Schicken Sie mir die Spurensicherung, und zwar sofort." "Wohin denn, Commissario?"
"Zu mir, Anselmi, zu mir nach Hause. Muss ich Ihnen vielleicht noch die Adresse diktieren?"
"Nein, nein. Geht in Ordnung, Commissario. Ist denn was passiert?"
"Schicken Sie mir die Spurensicherung." Ich zögere einen Augenblick, doch Aufschieben ist zwecklos, also frage ich: "Ist Dottor Serra schon da?"
"Ja, Commissario, seit etwa einer halben Stunde."
"Wenn er frei ist, müsste ich ihn sprechen." Während ich das sage, frage ich mich, warum ich mir das antue. "Nein, lassen Sie, Anselmi, ich spreche mit ihm, wenn ich im Büro bin." Ich lege auf.
Dann schenke ich mir noch eine Tasse Kaffee ein und wende mich wieder dem Tisch zu.
Das Buch wurde sorgfältig ausgehöhlt, so dass es als Behältnis dienen kann. Eine weiße Blüte, eine wunderschöne weiße Blüte. Was für eine Sorte das wohl ist? Ich kenne Rosen, Nelken, Margeriten und noch ein paar andere. Ein Plastiktütchen mit einem rotbraunen, vertrockneten, möglicherweise klebrigen Ding. Das scheint mir die fehlende Fingerkuppe der im Corso Torino erstickten Frau zu sein, obgleich ich doch nichts mit dem Fall zu tun habe.
Warum ist das Päckchen dann an mich adressiert?
Das Wichtigste ist jetzt aber, dass die Spurensicherung es so bald wie möglich wegschafft. Mir bleibt nichts weiter übrig, als zu hoffen, dass sie bald eintrifft, und in der Zwischenzeit zu duschen und mich anzuziehen, damit ich dann sofort in die Questura fahren kann.
Im Büro angekommen, teilt man mir mit: "Vicequestore Serra will, dass Sie gleich zu ihm kommen."
Also setze ich mich in Bewegung. Im Flur stoße ich auf Leandri, der mit dem Fall Gualtieri befasst ist. Hoffentlich hat man mich nur gerufen, um einen Bericht aus erster Hand zu bekommen

最近チェックした商品