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Description
(Text)
Der nette Mörder von nebenan
Stell dir vor, es ist Mord, und keiner glaubt dir. So geht es dem allseits beliebten Journalisten und Gerichtsreporter Jan Rufus Haigerer, der eines Abends einen Menschen niederschießt, um sich gleich darauf in die Hände der Justiz zu begeben. Dort will man ihn allerdings als Mörder partout nicht in Frage kommen lassen. Haigerer versucht mit allen Mitteln, endlich für seine Tat verurteilt zu werden. Doch sein Wille zur Sühne wird durch das unerbittliche Wohlwollen der Mitmenschen auf eine harte Probe gestellt ...
(Review)
"Wunderbar ironisch und durch unerwartete Wendungen spannend bis zur letzten Seite." Buchmarkt
(Author portrait)
Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig. Bekannt wurde Glattauer zunächst durch seine Kolumnen, die im so genannten »Einserkastl« auf dem Titelblatt des Standard erscheinen und auch in Auszügen in seinen Büchern »Die Ameisenzählung« und »Die Vögel brüllen« zusammengefasst sind. Seine beiden Romane »Der Weihnachtshund« und »Darum« wurden mit großem Erfolg verfilmt. Der Durchbruch zum Bestsellerautor gelang ihm mit dem Roman »Gut gegen Nordwind«, der für den Deutschen Buchpreis nominiert, in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch adaptiert wurde.Glattauer, DanielDaniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig. Bekannt wurde Glattauer zunächst durch seine Kolumnen, die im so genannten »Einserkastl« auf dem Titelblatt des Standard erscheinen und auch in Auszügen in seinen Büchern »Die Ameisenzählung« und »Die Vögel brüllen« zusammengefasst sind. Seine beiden Romane »Der Weihnachtshund« und »Darum« wurden mit großem Erfolg verfilmt. Der Durchbruch zum Bestsellerautor gelang ihm mit dem Roman »Gut gegen Nordwind«, der für den Deutschen Buchpreis nominiert, in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch adaptiert wurde.
(Extract)
ch. Mit mir war bisher nie etwas.
Wir übersiedelten bis in die Dunkelheit des Oktobertages. Draußen regnete es bestialisch wie immer in dieser Stadt, wenn gerade eine Jahreszeit kippte. Zum Glück war ich kein depressiver Mensch. Als die Fronarbeit ausgestanden war, durfte ich in ihrer neuen Wohnung ein Vollbad nehmen. Das tat mir gut, ohne dass ich es wollte. Ich versuchte mich abzulenken und dachte an Sex. Aber das war kein guter Gedanke, er sprang sofort zu Delia über. Ich brach ihn gleich wieder ab.
Alex brachte mir ein Handtuch. Sie hielt es vor ihre Augen, um mich nicht in Verlegenheit zu bringen. Ich nahm es ihr ab und hielt es zur Seite, um ihr zu zeigen, dass sie mich nicht in Verlegenheit bringen konnte. Leider ging Sex nicht ohne Erregung. Wir hätten es beide gebraucht.
"Was hast du heute Abend vor?", fragte sie mich beim abschließenden Kaffee, der mir den Magen zersetzte. "Nichts Aufregendes", log ich infam und lächelte so, dass sie die L



