Description
Hilfreiches Wissen für die Hausarztpraxis und die psychosomatische Grundversorgung
Das Buch informiert Sie über psychologische Kurzinterventionen für die wichtigsten psychischen und psychosomatischen Störungen, wie z.B. Depressionen, Angst- und Suchterkrankungen - für die Anwendung in Haus- und Facharztpraxen.
Mit Hilfe von Videoaufnahmen der einzelnen Schritte werden die Inhalte praxisnah und anschaulich dargestellt. Die Interventionen sind, da sie für niedergelassene Ärzte konzipiert wurden, zeitlich auf wenige Behandlungssequenzen begrenzt und für Nicht-Spezialisten rasch erlernbar. Sie erfahren, was Sie alleine machen können, wo Sie die Unterstützung Ihres medizinischen Personals brauchen und in welchen Fällen Sie an psychiatrisch/psychosomatische Fachärzte oder Psychologische Psychotherapeuten überweisen sollten.
Das Buch verfolgt das Ziel, allen Haus- und Fachärzten bei leichteren Formen der häufigsten psychischen und psychosomatischen Krankheitsbilder das nötige Know-how einer nicht-medikamentösen, psychologischen Therapie zu vermitteln und ihnen damit größere Handlungssicherheit zu geben.
Psychische und psychosomatische Störungsbilder machen bis zu einem Drittel aller Erkrankungen in der Hausarztpraxis aus. Die Wartezeiten bei Psychologischen Psychotherapeuten oder Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie dauert in der Regel mehrere Wochen bis Monate, so dass der Leidensdruck der Betroffenen oft sehr groß ist.
Das Buch eignet sich für:
- Niedergelassene Allgemeinmediziner und Fachärzt*innen anderer Disziplinen
- Weiterbildungsassistent*innen Allgemeinmedizin und anderer Disziplinen
I Allgemeiner Teil
- Psychische Störungen als Behandlungsanlass
- Psychosoziale Diagnostik
-
Psychoedukation, Selbstmanagement und E-Mental Health
II Krankheitsbilder und Methoden
4. Suchterkrankungen
5. Depressionen
6. Panikstörung und Agoraphobie
7. Chronische Schmerzerkrankungen
8. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
9. Schlafstörungen - Insomnien
10. ADHS im Erwachsenenalter
Prof. Dr. med. Dr. phil. Dipl.-Psych. Martin Härter ist Direktor des Instituts und der Poliklinik für Medizinische Psychologie und stellvertretender Geschäftsführer des Aus- und Weiterbildungsinstituts für Psychotherapie (IfP) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Seit 2016 ist Prof. Martin Härter Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Hier ist er insbesondere für die Koordination der Nationalen VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression zuständig. Seit 2017 ist er Sprecher des Hamburger Netzwerks für Versorgungsforschung (HAM-Net) und stellvertretender Sprecher des Center for Health Care Research & Public Health (CHCR & PH)" am UKE. Seit 2022 ist er Hauptgeschäftsführer des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung.
Prof. Dr. med. Mathias Berger ist der emeritierte Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Freiburg. Er ist wissenschaftlicher Berater der Oberbergkliniken. Von 2002 bis 2004 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN). Seit 2007 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Prof. Berger ist Herausgeber des Elsevier Standard-Werkes Psychiatrie und Psychotherapie".



