- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Social Sciences, Jurisprudence & Economy
- > Politics, Society, Work
- > popular works
Description
Kein Deutscher kennt die Lage besser als er
Seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine reiste Ibrahim Naber immer wieder bis an die vordersten Linien des Krieges. Kein anderer Reporter hat so nah und über einen so langen Zeitraum vom Leben und Sterben an der Front berichtet - aber auch von den großen Konflikten im Hinterland, von der Mobilisierung und Korruption bis zu den Machtkämpfen in Kiew.
Naber begleitete Soldaten bei der Verteidigung Bachmuts, und er war dabei, als die ukrainische Armee den Vorstoß in die russische Grenzregion Kursk wagte. Er erlebte, wie die Gegenoffensive 2023 krachend scheiterte und Tausende Ukrainer starben. Er begleitete etliche Frontsoldaten, die heute nicht mehr leben, und wurde selbst Opfer eines russischen Drohnenangriffs. Ibrahim Naber verbindet die großen Linien dieses Krieges, blickt hinter die PR-Fassaden und schreibt, was er bis jetzt nicht schreiben durfte oder konnte. Putin hat seine Politik, seine Wirtschaft und die russische Gesellschaft auf Krieg ausgerichtet. Ihm geht es um große geopolitische Machtverschiebungen. Das muss auch im Kontext der immer stärkeren chinesisch-russischen Allianz gesehen werden. Egal, wann und wie es zum Waffenstillstand in der Ukraine kommt, bedeutet dies für Deutschland und Europa noch keinen anhaltenden Frieden. Der Angriff auf die Ukraine ist der Beginn einer langen Zerreißprobe.
»Ibra Naber ist ein herausragender Reporter, einer der Besten seines Fachs. Wer den Krieg in der Ukraine verstehen will - und was er für Europa bedeutet -, muss ihm zuhören.«
Markus Lanz (ZDF)
Ibrahim Naber, geboren 1991 in Tübingen, hat als freier Reporter für ARD, ZDF und NZZ gearbeitet und wurde 2022 Chefreporter bei der WELT. Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges berichtet er regelmäßig aus der Ukraine, oftmals von der Front. 2025 erhielt er den George-Weidenfeld-Preis für »besonders mutige journalistische Einsätze auf internationaler Ebene«. Ende 2025 nahm ihn das Medium Magazin in die Jahresliste der zehn besten Reporter Deutschlands auf. 2026 gewann er den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Einzelmoderation für seine Ukraine-Berichterstattung.



