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Description
Diese Studie stellt Edith Stein und Viktor Frankl in einen Dialog über die Möglichkeit und die Grenzen menschlicher Proexistenz, insbesondere im Angesicht des Leidens. Nach einer Einführung in ihren biographischen und zeitgeschichtlichen Hintergrund werden ihre philosophischen Anthropologien auf "proexistente" Elemente hin befragt. Dabei zeigen sich trotz unterschiedlicher Voraussetzungen bemerkenswerte Übereinstimmungen. Im Zentrum steht die Frage nach der Sinnfindung im Leiden: bei Edith Stein in der Teilhabe am Leiden Christi im Rahmen von Christologie und Ekklesiologie, bei Viktor Frankl im Gedanken des unbedingten Sinns in der Haltung und im Opfer. Die Arbeit beleuchtet sowohl die gemeinsamen Einsichten als auch die Grenze zwischen einem christlichen und einem nicht-christlichen Zugang zur Proexistenz. Verortet im Fach Theologie der Spiritualität, integriert die Untersuchung zugleich philosophische und psychologische Aspekte und deutet Frankls Werk als locus theologicus alienus. Die gewonnenen Erkenntnisse münden in Impulse für eine Spiritualität der Proexistenz, die Sinn und Mitmenschlichkeit angesichts des Leidens neu ins Bewusstsein rückt. Daniela Köder, Dr. theol., geb. 1984, studierte Theologie in Eichstätt und Wien. 2011-2016 war sie persönliche Referentin des Präsidenten und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Theologie- und Philosophiegeschichte an der KU Eichstätt-Ingolstadt. Nach einer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Theologie der Spiritualität an der Universität Wien wurde sie 2024 mit der vorliegenden Arbeit promoviert.



