Description
Die vorliegende Arbeit widmet sich dem heutigen Stand der Debatte um die Existenz von Lücken im Völkerrecht. Sie zeigt zunächst auf, dass die Rechtsquellen des Völkerrechts grundsätzlich Lücken zulassen. Darauf aufbauend untersucht sie Rechtsprechung und Staatenpraxis, mit dem Ergebnis, dass Staaten im Grundsatz Handlungsfreiheit genießen. Ausgehend von diesem Befund untersucht sie die Grenzen dieses Grundsatzes und seine Übertragbarkeit auf nichtstaatliche Völkerrechtssubjekte. »The Completeness of International Law. A Study on the Lotus Principle of the International Court of Justice and Gaps International Law«: The thesis explores the current state of the debate on gaps (or lacunae) in international law. The author argues that the sources of international law in principle allow for lacunae in international law. Expanding on this, he examines international case-law and state practice, concluding that states are - in principle - enjoying freedom of action. On that Basis, he further analyzes the limits of this principle and its applicability to non-state actors in international law.
Einleitung
Problemstellung - Gang der Darstellung - Die Begriffe »Verbot« und »Erlaubnis«
A. Die Lücke im Recht als Anwendungsvoraussetzung der Handlungsfreiheit
Die Rechtslücke - Weitere Kategorien von Lücken - Instrumente zur Schließung von Lücken
B. Handlungsfreiheit als a priori-Prinzip des Völkerrechts
Der Grundsatz der Handlungsfreiheit als zwingender Bestandteil des Rechts - Neutralität der Rechtsordnung als Gegenmodell
C. Die Handlungsfreiheit als Norm des Völkerrechts
Der Streitstand - Analyse
D. Völkerrecht und rechtsleerer Raum
Sachverhalte außerhalb des Regelungsanspruchs des Völkerrechts - Rechtssatzfreie Sachverhalte, die vom Regelungsanspruch des Völkerrechts erfasst sind - Unverbotene Sachverhalte im Völkerrecht - Normkonflikte und Kollisionslücken
E. Die Grenzen der Handlungsfreiheit
Technische Lücken - Kollidierende Freiheiten - Gebiets- und Eigentumsstreitigkeiten - Interessen als Grenze der Handlungsfreiheit
F. Nichtstaatliche Völkerrechtssubjekte als Träger der Handlungsfreiheit
Internationale Organisationen - Aufständische - Multinationale Unternehmen - Einzelpersonen
G. Die Auswirkungen des Grundsatzes der Handlungsfreiheit
Die materielle Vollständigkeit des Völkerrechts - Begrenzung der Zulässigkeit von Analogieschlüssen im Völkerrecht - Die Zulässigkeit von non liquet-Entscheidungen - Geltung des Auslegungsgrundsatzes in dubio mitius
-
- 電子書籍
- 東サンディス旅客鉄道~馬車しかない異世…
-
- 電子書籍
- 史上最強の大賢者、転生先がぬいぐるみで…
-
- 電子書籍
- 秘書に薔薇を【分冊】 3巻 ハーレクイ…
-
- 電子書籍
- 月刊flowers 2021年7月号(…



