Description
Der Abzug von Nachlassverbindlichkeiten im Erbschaftsteuerrecht ist als Gegenstück zu den positiven Vermögensgegenständen des Erwerbs von großer rechtlicher und praktischer Relevanz für die Bemessung der Bereicherung des Erwerbers. Neben dem nationalen Recht werden auch die rechtlichen Implikationen bei grenzüberschreitenden Erbfällen untersucht, die sich aus dem Zusammentreffen mit Unionsrecht und Doppelbesteuerungsabkommen ergeben. »The Deduction of Estate Liabilities in Inheritance Tax Law. At the Intersection of Domestic, International and European Law«: The deduction of estate liabilities is of great legal and practical significance for the determination of the tax base for inheritance tax. In addition to an analysis of domestic law, the legal consequences of cross-border inheritance cases arising from the interaction with european law and double tax conventions are examined.
1. Einleitung
Der grenzüberschreitende Erbfall im Spannungsfeld der Rechtsordnungen - Gegenstand und Gang der Untersuchung
2. Der Abzug von Nachlassverbindlichkeiten im deutschen Recht
Verfassungsrechtliche Verankerung - Der Abzug von Nachlassverbindlichkeiten im deutschen Erbschaftsteuerrecht
3. Der Abzug von Nachlassverbindlichkeiten im Lichte des Völkerrechts
Verhältnis der Doppelbesteuerungsabkommen zum nationalen Steuerrecht - Der Schuldenabzug nach dem Vorbild des Art. 8 OECD-MA - Bedeutung von Doppelbesteuerungsabkommen für die nationale Schuldenberücksichtigung
4. Der Abzug von Nachlassverbindlichkeiten im Lichte des Unionsrechts
Verhältnis des Unionsrechts zum nationalen Steuerrecht - Bedeutung der Europäischen Grundfreiheiten für den Abzug von Nachlassverbindlichkeiten - Bedeutung des Unionsrechts für Doppelbesteuerungsabkommen
5. Fazit
Zusammenfassung der Ergebnisse - Nationales Recht, Völkerrecht, Unionsrecht: Ein Spannungsfeld?



