Description
Die Arbeit widmet sich den technischen und rechtlichen Grundlagen des Einsatzes algorithmenbasierter Systeme in der Strafzumessung. Es wird aufgezeigt, dass die Entwicklung derartiger Systeme zur Unterstützung der richterlichen Entscheidung trotz Umsetzungshürden durchaus realisierbar erscheint. Auch aus rechtlicher Sicht ist ihr Einsatz zulässig, jedoch nur, soweit gewährleistet ist, dass insbesondere die richterliche Unabhängigkeit und grundlegende Rechte des Angeklagten nicht verletzt werden. »Algorithmic Decision Systems in Sentencing«: The thesis examines the technical and legal foundations of Algorithmic Decision Systems in sentencing. It demonstrates that, despite practical implementation challenges, the development of such systems appears in principle feasible for the purpose of supporting judicial decisions. From a legal perspective, their use is permissible - provided that, in particular, judicial independence and the fundamental rights of the defendant are fully safeguarded at all stages of deployment and use. 1. EinführungHintergrund, Idee und Fragestellung - Terminologische Grundlagen2. Grundlagen der StrafzumessungÜberblick - Der straftheoretische Hintergrund der Strafzumessung: Die Zwecke der Strafe - Der Vorgang der Strafzumessung: Die notwendigen Schritte für das finale Strafmaß - Perspektiven für die Strafzumessung: Aktuelle Entwicklungen zur Optimierung der Strafzumessungspraxis3. Realisierbarkeit des Einsatzes algorithmenbasierter Systeme in der Strafzumessung aus technischer SichtÜberblick - Voraussetzungen für die Entwicklung algorithmenbasierter Systeme für die Strafzumessung - Entwicklungsschritte auf dem Weg zu einem algorithmenbasierten System für die Strafzumessung - Fazit - Algorithmenbasierte Systeme in der Strafzumessung?4. Rechtliche Anforderungen an den Einsatz algorithmenbasierter Systeme in der StrafzumessungAusgangslage: Technische Entwicklungen und ihre rechtliche Ausgestaltung - Rechtliche Anforderungen an die Verwendung algorithmenbasierter Systeme für die Strafzumessung - Fazit und AusblickZusammenfassung - Die sieben zentralen Thesen After studying law at the University of Bayreuth, Ibrahim Yanik worked there as a research assistant at the Chair of Civil Law, German and International Civil Procedure Law (Prof. Dr. Robert Magnus) from November 2020 to September 2025. His thesis, supervised by Prof. Dr. Brian Valerius, was accepted by the Faculty of Law at the University of Passau in April 2025. He was awarded the 2024 Prize for Excellence in Teaching by the Free State of Bavaria. Since March 2021, he has been teaching emergency medical law at vocational schools for paramedics in Bavaria. »Das - zudem gut geschriebene - Buch ist bereichernd und damit lohnend für alle, die sich mit dem Thema künstlicher Intelligenz in gerichtlichen Verfahren im Allgemeinen und im Strafverfahren im Besonderen befassen; für die Justizverwaltungen stellt es eine Pflichtlektüre dar.« Prof. Dr. Michael Heghmann, in: Goltdammer´s Archiv für Strafrecht, 4/2026
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