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Die erstmals veröffentlichte Dissertation von Thomas Nipperdey von 1953 zeigt deutlich die philosophische Fundierung seines bedeutenden Geschichtswerkes. Die Beschäftigung mit dem idealistisch-religiösen Denken von Hegel und Kierkegaard öffnet den Blick des Historikers auf ein dialektisches Verhältnis äußerer Umstände und subjektiven Gestaltungswillens, das sich in der Geschichte von Staaten realisiert und immer wieder Möglichkeiten sich frei entwickelnder Verfasstheiten bietet. »Positivity and Christianity in Hegel's Youth Writings«: This first printing of the dissertation from 1953 shows clearly the philosophical background of Nipperdey's important historical work. His studies of idealistic-religious thinking of Hegel and Kierkegaard opens the view of the historian on the dialectical relationship of external circumstances and subjective creative power that comes to reality in the history of states und offers chances of more liberal constitutions. VorbemerkungenEinleitung Das Verhältnis von Theorie und PraxisErster Teil Kritik der Positivität: Die menschliche Welt in ihrer Unwahrheit als Herrschaft - Der gewonnene Maßstab für die menschliche Welt in ihrer Wahrheit: Autonomie und VerbundenheitZweiter Teil Die Begründung der nichtpositiven Welt: Sein als Einheit und Ganzheit des Lebens: Einheit als Identität - Einheit als Einheit des Ganzen - Leben als Seinsbegriff: Textinterpretationen - Unendlichkeit als leitende Kategorie der Auslegung des Seins als LebenDritter TeilDas wahre Leben des Menschen in der Welt: Versöhnung als Weg zur Wahrheit - Religion als konkrete Gestalt der Wahrheit - Die Wahrheit des Miteinanderlebens als Liebe - Der Staat als Vollendung der Sittlichkeit; das Verhältnis zur GeschichteSchluß Die Gegenposition KierkegaardsBibliographieQuellen - Benutzte Literatur - Weitere LiteraturAnhang Editorischer Bericht - Kommentar und Einführung in die Thematik: Der Streit über die Positivität des Christentums. Nipperdey zwischen Hegel und KierkegaardSachregisterPersonenregister Sebastian Böhm studied philosophy, sociology and political science in Dresden and Leipzig, where he received his doctorate in 2017. From 2018 to 2022, he worked as a research assistant at the Institute of Philosophy at TU Dresden. Since 2022, he has been a lecturer at the Institute of Philosophy at the FernUniversität in Hagen. He is currently representing a professorship in philosophy, in particular the history of philosophy from modern times to the present, at the Ludwig Maximilian University of Munich.Klaus Honrath studied economics from 1972 to 1977 at the Freie Universität Berlin. This was followed by studying Philosophy at the Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. From 2010 to 2019 he was scientific assistant at the Institute of Philosophy at the Fernuniversität in Hagen. Since 2020 he is lecturer at the same Institute.



