Description
Die Arbeit bietet eine eingehende Untersuchung der Zurechenbarkeit von Schockschäden. Sie arbeitet zunächst die medizinischen und rechtlichen Grundlagen heraus und stellt die Bandbreite denkbarer Fallszenarien vor. Auf dieser Basis werden die verschiedenen, in der Literatur vorgebrachten Einwände gegen eine Zurechnung bewertet. Schließlich werden Möglichkeiten einer Eingrenzung der Zurechnung untersucht und zu einem Vorschlag für ein Zurechnungsmodell zusammengeführt. »Criminal Liability for Nervous Shock«: The thesis offers an in-depth examination of the imputability of nervous shocks. It elaborates on the medical and legal foundations and outlines the range of conceivable scenarios. On this basis, the various objections put forward against imputation are analyzed. Finally, possibilities for limiting imputation are examined and brought together in a proposal for an imputation model. 1. GrundlagenMedizinische Grundlagen (unter Beachtung rechtlicher Aspekte) - Rechtliche Grundlagen2. Strafrechtsdogmatische BestandsaufnahmeKriminalpolitische und verfassungsrechtliche Einwände - Untersuchung einzelner als zurechnungsausschließend beurteilter Topoi - Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse und vorläufiges Fazit3. Eingrenzung der Zurechnung und weitere KonturierungAbleitung sachgerechter Kriterien zur Zurechnungseingrenzung - Typologisierung und Exemplifizierung - FazitErgebnisseAnhang: Verzeichnis Gerichtsentscheidungen Nick Heinrichs studied law at the Humboldt University in Berlin, with a focus on criminal law. There, after his first state examination, he obtained his doctorate under the supervision of former presiding judge at the Federal Court of Justice, Prof. Dr. Günther M. Sander. Subsequently, he worked as a research assistant in an international law firm in the field of data protection and IT law. He then completed his legal clerkship in the district of the Berlin Court of Appeal from 2022 to 2024.



