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Description
Angesichts der im Oktober 2023 in Kraft getretenen Verbandsklage und der laufenden KapMuG-Reform in 2024 könnte die vorliegende Arbeit aktueller nicht sein, zumal sie auch andere Modelle für Massenklagen wie das derzeit diskutierte Leitentscheidungsverfahren thematisiert. Das Werk verbindet umfangreiche Erfahrungen aus zwanzig Jahren praktischer Tätigkeit in kollektiven Rechtsbehelfen mit neuester Forschung zu teilweise überraschenden Ergebnissen und liefert wertvolle Auslegungshilfen für die Praxis und Impulse für die Fortentwicklung von sog. »Sammelklagen«. »What can the Representative Action Learn from the KapMuG Capital Investor Model Proceedings Act ('KapMuG')? Assessment of Central Provisions of the New Representative Action ('VDuG') in Comparison to the KapMuG«: Taking into account the new representative action (»Verbandsklage«) that only came into force in October 2023 and the ongoing reform of the Capital Investor Model Proceedings Act (»KapMuG«) in 2024, the present work could not be more current, especially as it also addresses other models for mass actions. The work combines extensive experience from twenty years of practical work in collective redress with the latest research to sometimes surprising results and provides valuable interpretation aids for practice and impulses for the further development of so-called »class actions«. A. EinführungB. Ziele und Zweck der VerbandsklageÜberwindung des »rationalen Desinteresses« - Stärkung des Verbraucherschutzes - Überwindung von unrechtmäßigen Wettbewerbsvorteilen - Entlastung der Justiz und Verfahrensbeschleunigung - Verhinderung von MissbrauchC. Entstehung und GesetzgebungsverfahrenKollektiver Rechtsschutz in Deutschland - Europäischer Hintergrund des kollektiven Rechtsschutzes - Nationale GesetzgebungsverfahrenD. Vergleichende Untersuchung der Verbandsklage mit dem KapMuGAnwendungsbereich der Verbandsklage - Zuständigkeit - Klagebefugnis - Besondere Zulässigkeitsvoraussetzungen der Verbandsklage - Statthaftes Klagebegehren - Feststellungsziele - Einleitung des Musterverfahrens - Bekanntmachung des Musterverfahrens - Anmeldung - 46 VDuG - Aussetzung von Individualklagen und Beteiligung am Musterverfahren - Verhältnis Musterfeststellungs- und Verbandsklage zum KapMuGE. Gesamtbewertung der untersuchten Regelungen von Verbandsklage und KapMuG-MusterverfahrenZusammenführung der gefundenen Ergebnisse - Erfüllung der gesetzten Ziele - Ausblick und AbschlussLiteratur- und Stichwortverzeichnis Marius Welling was admitted to the bar in 2006 after studying at the Universities of Trier and Salamanca and has also been qualified as a specialist lawyer for banking and capital markets law since 2012. He has always focused on complex and mass proceedings. As a lawyer for the defendant Telekom AG, he was already involved in the development of the KapMuG and subsequently represented numerous clients in various forms of collective redress and class actions as well as in directors' and officers' liability proceedings and corporate law disputes. After working in a US law firm, heading the Litigation and Investigations team of a major Swiss bank and working as General Counsel of a listed litigation financier, he now heads the Dispute Resolution department at Schalast. »Dem Autor ist insgesamt darin beizupflichten, dass mit der Schaffung des VDuG noch keine durchdachte Reform des kollektiven Rechtsschutzes in Deutschland geschaffen wurde, sondern dass dazu in der nächsten Legislaturperiode ein neuer Anlauf gemacht werden sollte. Dies wurde auch in der Diskussion im Deutschen Bundestag zur Neufassung des KapMuG deutlich, in dem die Vertreter aller Fraktionen weitere Überlegungen und einschlägige Vorschläge dazu ankündigten. Für diese weiteren Diskussionen liefert die vorliegende Arbeit wichtige und detailreiche Impulse. Sie kommt also zu spät für die bereits erlassenen Gesetze, aber genau zur rechten Zeit für die zwingend fortzuführende rechtspolitische und wissenschaftliche Debatte.« Prof. Dr. Axel Halfmeier, in: Die Aktiengesellschaft, 17/2024 »Marius Welling leistet mit seinem auf einer Dissertation beruhende Werk eine profunde und ersichtlich erfahrungsbasierte historische, teleologische und praxisorientierte Analyse von KapMuG und VDuG. Besonders wertvoll erscheinen seine Überlegungen zur Klagebefugnis iVm einer geradezu erfrischenden Entzauberung des über lange Zeit hochwirksamen lobbyinduzierten Narrativs 'amerikanischer Verhältnisse'. Welling leistet einen schon jetzt wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Verbandsklagen, deren Notwendigkeit sich - in der Tat - schon jetzt abzeichnet.« Dr. Peter Röthemeyer, in: Verbraucher und Recht, 11/2024



