Die strafbewehrte Missbilligung der Tötung auf Verlangen im Sinne des § 216 StGB : Zur Zukunft einer Strafvorschrift nach dem Urteil des BVerfG zur Verfassungswidrigkeit des § 217 StGB (Schriften zum Strafrecht)

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Die strafbewehrte Missbilligung der Tötung auf Verlangen im Sinne des § 216 StGB : Zur Zukunft einer Strafvorschrift nach dem Urteil des BVerfG zur Verfassungswidrigkeit des § 217 StGB (Schriften zum Strafrecht)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428191369

Description

Die Problematik der Tötung auf Verlangen und ihrer Strafbarkeit wird seit vielen Jahren kontrovers diskutiert. Sie hat durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrigkeit des 217 StGB a.F., der eine Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung vorsah, verstärkt Aufmerksamkeit und Aktualität erlangt. Gegenstand dieser Arbeit ist die Legitimation des 216 StGB auf normentheoretischer Grundlage. Die Frage nach der Legitimation des 216 StGB wird bereits seit vielen Jahren diskutiert. Insbesondere, nachdem das Bundesverfassungsgericht 217 StGB a.F. im Jahr 2020 für verfassungswidrig erklärt hat, stand das strafbewehrte Verbot der Tötung auf Verlangen erneut in der Kritik. Dabei kam die Frage auf, ob 216 StGB das Schicksal der Verfassungswidrigkeit teilt. Die Arbeit stellt einen normentheoretischen Legitimationsansatz vor, der im konkreten Einzelfall einen angemessenen Ausgleich zwischen den betroffenen Schutzgütern schafft. In Rede stehen dabei das Leben sowie das Selbstbestimmungsrecht der sterbewilligen Person. Im Rahmen einer solchen Abwägung der im konkreten Einzelfall betroffenen Güter und Interessen gelingt auch in Sonderfällen ein angemessener Ausgleich. A. Einführung in die ProblematikB. Das Verbot der Tötung auf Verlangen - Genese und gegenwärtiger StandHistorische Entwicklung und gesetzgeberische »Motive« - Gegenwärtige Einschätzung und gesellschaftliche Dimension des Verbots der Tötung auf VerlangenC. Die Legitimation des (strafbewehrten) Verbots der Tötung auf VerlangenGrundlagen der Legitimationsbedürftigkeit von Rechtseingriffen - Zur Legitimation des 216 StGB auf normentheoretischer Grundlage - Die verschiedenen (untauglichen) Versuche der Legitimation des 216 StGBD. Einwilligung und EinverständnisFunktionen und Voraussetzungen von Einwilligung und Einverständnis - Das Rechtsgut Leben: Disponibel oder indisponibel? - Das Kriterium der Freiverantwortlichkeit - Die Bedeutung von Einwilligung und Einverständnis im Kontext der Tötung auf VerlangenE. Überlegungen zu einer Reform des 216 StGBDie Bedeutung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu 217 StGB a.F. - Reformbestrebungen bezüglich 216 StGB in der Literatur - Eigenes »Reformkonzept«F. Wesentliche Ergebnisse Alina Ehlers studierte von Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg. Nach ihrem ersten Staatsexamen im Jahr 2020 promovierte und arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie von Prof. Dr. Dr. h.c. dupl. Georg Freund an der Philipps-Universität Marburg. Seit 2022 ist sie Rechtsreferendarin im Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main.

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